Alberschwende holte Derbysieg

Sport / 17.04.2017 • 17:41 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das Derby zwischen Alberschwende und Bizau war wie gewohnt umgekämpft. Die rund 500 Zuschauer im Bergstadion Bizau bekamen bei nasskaltem Wetter ein aufregendes Spiel geboten. Foto: vn/sams
Das Derby zwischen Alberschwende und Bizau war wie gewohnt umgekämpft. Die rund 500 Zuschauer im Bergstadion Bizau bekamen bei nasskaltem Wetter ein aufregendes Spiel geboten. Foto: vn/sams

Bizau musste sich den Gästen aus Alberschwende mit 0:2 geschlagen geben.

bizau. Vor zwei Jahren spielte der FC Bizau noch in der Regionalliga West, heute steht man am Tabellenende der Vorarlbergliga und muss den Abstieg in die Landesliga fürchten. Seit der Rückrunde sitzt Ralph Jeff Geiger auf der Betreuerbank im Bergstadion Bizau, aber ein Erfolgserlebnis blieb bislang aus. Die Bizauer konnten aus den bisherigen fünf Frühjahrspartien nur einen Punkt holen.

Trotz einer mehr als einstündigen Überzahl – Alberschwendes Torjäger Esref Demircan wurde wegen einer Tätlichkeit schon nach 27 Minuten ausgeschlossen – verlor Bizau das Wälderderby vor knapp 500 Zuschauern mit 0:2. Die dünne Personaldecke machte der Geiger-Elf zu schaffen: Pius Simma (Seitenband) und der gelbgesperrte Brasilianer Grisley Muniz fehlten Bizau an allen Ecken und Enden. Zudem zog sich Ex-Profi Robert Schellander schon nach sechs Minuten eine Oberschenkel­blessur zu und musste ausgetauscht werden. Auffälligster Akteur der Gastgeber war Neuzugang Kerim Kalkan, doch fehlte ihm im Abschluss das nötige Quäntchen Glück. Mit dem Sieg in Bizau rückt Alberschwende vor dem Gipfeltreffen am nächsten Samstag gegen Langenegg bis auf einen Punkt heran und könnte mit einem Heim-Erfolg die Tabellenführung übernehmen. „In Unterzahl in Bizau auf so einem kleinen Platz klar die bessere Mannschaft zu sein, spricht eine deutliche Sprache“, war Alberschwende-Langzeitcoach Goran Milovanovic-Sohm stolz auf die Leistung seiner Mannschaft.

Abstiegssorgen

In Bizau klingeln hingegen schon die Alarmglocken: „Ziel ist und bleibt der Klassenerhalt, die Qualität für die Zugehörigkeit ist vorhanden“, so Bizau-Präsident Josef Greber. Im anstehenden Wälderderby in Egg muss für die Geiger-Schützlinge dringend ein Sieg her. Drei Punkte fehlen auf den rettenden Nichtabstiegsplatz, den derzeit noch die Konkurrenz aus Egg inne hat.

Die Qualität für die Zu­gehörigkeit ist vorhanden.

Josef Greber