Canadi war der große Abwesende

Sport / 17.04.2017 • 16:52 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Rapid-Trainer Goran Djuricin (links) und Martin Bernhard. Foto: gepa
Die Rapid-Trainer Goran Djuricin (links) und Martin Bernhard. Foto: gepa

Das erste Mal seit drei Jahren stieg ein Duell Rapid gegen Altach ohne den Wiener.

wien. Irgendwie ungewohnt. Er war zwar nicht da, saß weder bei Altach noch bei Rapid auf der Trainerbank und es wurde auch nicht über ihn gesprochen. Trotzdem scheint Damir Canadi, der polarisierende Typ, beide Teams noch immer zu beschäftigen.

Rapid, weil man mit ihm weit unter den Möglichkeiten performt hatte und jetzt scheinbar umso befreiter aufspielte. Altach, weil man mit ihm im Herbst weit über den Erwartungen blieb. Und weil man sich jetzt im Frühjahr extrem schwer tut, an diesen Erfolgsrun anzuschließen. Ausgerechnet Steffen Hofmann, der bei Canadi keine Rolle mehr spielte, sorgte mit seinem Doppelpack gegen Altach für einen fulminanten Einstand seines Nachfolgers Goran Djuricin.

Hätte Rapid mit Canadi auf der Trainerbank am Samstag wieder verloren oder Altach mit Canadi auf der Trainerbank wieder gewonnen? Schwer zu sagen. Fix ist: Es sind immer noch die 22 Spieler am Platz, die ein Spiel entscheiden. Altach-Coach Martin Scherb brachte es auf den Punkt: „Altach ist nicht so schlecht wie in der Saison 2015/16, wo man Achter wurde. Altach ist aber auch nicht so gut wie im Herbst 2016, als man Erster war. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen.“ Eines steht aber fest: Altach kann viel mehr, als das Team am Samstag in Hütteldorf gezeigt hat. Das muss man nun aber schleunigst beweisen, will man den Europacupplatz in den verbleibenden sieben Runden noch einfahren.