Knapper Triumph für Toyota

17.04.2017 • 18:55 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Toyota gewann zwar den WEC-Saisonauftakt in Silverstone, hat mit Porsche aber einen harten Konkurrenten. Foto: Noger
Toyota gewann zwar den WEC-Saisonauftakt in Silverstone, hat mit Porsche aber einen harten Konkurrenten. Foto: Noger

Beim Auftaktrennen zur Sportwagen-WM siegten die Japaner vor Porsche.

Silverstone. (VN-dg) Beim Sechs-Stunden-Rennen von Silverstone, dem Auftakt zur FIA-World-Endurance-Championship (WEC), holte sich das Toyota-Fahrer-Trio Sebastien Buemi/Anthony Davidson/Kazuki Nakajima mit 6,173 Sekunden Vorsprung auf den zweitplatzierten Porsche von Timo Bernhard/Earl Bamber/Brendon Hartley den Sieg. Zu Rennmitte lagen zwar beide Porsche-LMP1-919-Hybrid-Sportprototypen an der Spitze, doch nach einem kurzen Regenschauer entschied man sich zu einer zu vorsichtigen Strategie, indem man auf Intermediates-Reifen wechselte. Da die Piste rasch wieder abtrocknete, mussten beide Autos auf Slicks zurückwechseln. Neel Jani/Andre Lotterer/Nick Tandy holten im zweiten Porsche mit 47 Sekunden Rückstand auf die Sieger den dritten Rang.

Der Niederösterreicher Richard Lietz klassierte sich als Dritter in der Klasse LMGTE Pro. Das LMP1-Privatteam ByKolles mit dem Salzburger Dominik Kraihammer sah das Ziel nicht, der Wahl-Höchster Kevin Estre erlebte eine Schrecksekunde: Kurz nach Rennhalbzeit stoppte der Porsche-Werkspilot (ebenfalls in der LMGTE-Pro-Wertung unterwegs) seinen 911-RSR auf der Strecke, nachdem sich ein Feuer im Bereich des Mittelmotors entzündet hatte und das vorzeitige Aus bedeutete.