Saisonende nach Berg-und-Tal-Fahrt

17.04.2017 • 17:20 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Spektakuläre Flugeinlage von Lions-Youngster Luka Brajkovic. Foto: VN/STiplovsek
Spektakuläre Flugeinlage von Lions-Youngster Luka Brajkovic. Foto: VN/STiplovsek

Dornbirner Basketballer nach 74:79-Heimniederlage gegen Villach Raiders Fünfte im Endklassement.

Dornbirn. (VN-jd) Nach der erfolgreichsten Saison seit Jahren mussten sich die Raiffeisen Dornbirn Lions mit einer Niederlage von ihren Fans verabschieden. Nach der 72:81-Auswärtsniederlage in Villach entschieden die Räuber aus der Draustadt auch das zweite Duell in der Best-of-three-Viertelfinalserie für sich und schickten die Löwen aus der Messestadt in die Sommerpause.

Nach Pause riss der Faden

Das zweite Duell der nach dem Grunddurchgang auf den Rängen vier und fünf klassierten Teams war wie schon zuvor ein Duell auf Augenhöhe. Zunächst setzten sich die Gäste aus Kärnten mit einem 12:0-Lauf auf 23:12 (7.) ab, dann waren es die Hausherren, die zur Freude der 600 Zuschauer in der Messeballsporthalle zur Pause mit 42:35 vorne lagen. Nach dem Seitenwechsel waren es dann aber wieder die Villacher, die mit dem 21:9-Run auf 56:51 das Kommando übernahmen und am Ende mit dem 79:72 das Saisonende der Lions besiegelten.

Im Inside-Spiel klare Nachteile

„Wir haben beide Hälften ohne die notwendige Konzentration für ein K.-o.-Duell begonnen. Wir sind ständig unter Druck gestanden, weil wir über weite Strecken einem Rückstand hinterhergelaufen sind. Dadurch kam nie ein richtiger Spielfluss zustande. Als uns dann der Gleichstand gelang, konnten wir das Inside-Spiel der Villacher nicht stoppen und sie haben die Partie clever heimgespielt“, betont Dornbirn-Coach Inaki Merino.

Zu viele Ballverluste

Ähnlich sieht Dornbirn-Sportchef Markus Mittelberger das Ausscheiden: „Es ist schade, weil beide Niederlagen vermeidbar waren. Wir sind letztendlich an unserer Fehleranfälligkeit und unseren Nerven gescheitert. In den Play-offs darf man sich 15 Ballverluste, von denen 14 für direkte Punkte des Gegners sorgten, einfach nicht leisten. Was das Resumee der gesamten Saison betrifft, können wir aber sehr stolz sein. Es war in der Tabelle so eng, dass wir mit einem Sieg mehr Tabellenzweiter gewesen wären. Am Ende haben wir mit dem fünften Endrang mehr erreicht als erwartet. Aufgrund der Leistungen während der Saison sind aber die Begehrlickeiten gestiegen und deshalb muss man sagen, dass am Ende nicht jenes Endergebnis realisiert wurde, das wir uns erhofft haben. Trotzdem überwiegen in Summe die positiven Eindrücke und man muss dem Team und den Coaches zu dieser Saison gratulieren. Das war sehr gute Arbeit!“

In Summe haben wir mehr erreicht als zu Saisonbeginn erwartet, aber weniger als am Ende erhofft.

Markus Mittelberger

Basketball

Zweite Bundesliga Österreich 2016/17 Internet: www.oebl.at

Viertelfinale (Best of three), 2. Spiel

Raiffeisen Dornbirn Lions (5.) – Villach Raiders (4.) 74:79 (42:35)

(18:29, 24:6, 9:21, 23:23)

Punkte Raiffeisen Dornbirn Lions: Arruti 21, Kevric 15, Tobar 13, Luka Brajkovic 12, Wilkins 8, Atterbigler 3, Dodig 2

1. Spiel

Villach Raiders – Raiffeisen Dornbirn Lions 81:72 n. V. (65:65, 37:37)

(19:12, 18:25, 9:18, 19:10)

Punkte Raiffeisen Dornbirn Lions: Wilkins 23, Tobar 17, Arruti 15, Luka Brajkovic 11, Kevric, Buljubasic je 3

Die weiteren Begegnungen 1. Spiel/2. Spiel/Best of three

Mistelbach Mustangs (1. Grunddurchgang) – BBU Salzburg (8.) 83:70/98:80/2:0

UBC St. Pölten (2./TV) – KOS Celovec Klagenfurt (7.) 75:54/76:62/2:0

Mattersburg Rocks (3.) – Vienna D.C. Timberwolves (6.) 73:67/82:70/2:0