Erste Ausfahrt im Osella

20.04.2017 • 20:18 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
345 PS, Zwei-Liter-Honda-Motor, 480 Kilogramm: Christoph Lamperts neues Sportgerät der Marke Osella. Foto: noger
345 PS, Zwei-Liter-Honda-Motor, 480 Kilogramm: Christoph Lamperts neues Sportgerät der Marke Osella. Foto: noger

Beim EM-Auftakt am Rechberg pilotiert Christoph Lampert einen Osella-Renner.

Feldkirch. (VN-dg) Am Wochenende gastiert die europäische Bergelite am Rechberg in der Steiermark. Bereits 45 Mal ging der „Große Bergpreis von Österreich“ auf der Rechberg-Bundesstraße von Tulwitz auf die Passhöhe nach Rechberg-Dorf über die Bühne. Bei der 46. Auflage des Bergrennens, Österreichs einzigem Lauf zur FIA-Europa-Bergmeisterschaft, startet mit Christoph Lampert auch der aktuell wohl schnellste Ländle-Gipfelstürmer. Der Feldkircher hat von seinem Gönner Gerhard Rauch vom Walser-Racing-Team einen speziellen Berg-Sportprototypen der bekannten italienischen Rennwagenschmiede Osella zur Verfügung gestellt bekommen. Das Fahrzeug, ein Osella PA 2000 EVO der Klasse E2 SC, ist Baujahr 2016 und wurde im Vorjahr vom Italiener Michele Fattorini eingesetzt.

Lampert, zweifacher Ländle-Kart-Champion, Slalom- und Bergspezialist, bestreitet mit dem 345-PS-Bomber seinen ersten Renneinsatz. Den Boliden mit Zwei-Liter-Honda-Motor und 480 Kilo konnte der 35-jährige Kfz-Meister zuvor einzig auf dem Rundkurs von Castelleto di Branduzzo bei Pavia testen. Lampert: „Leider hat es dabei geregnet. Das Auto ist recht gutmütig und schiebt ordentlich an.“ Er fährt erstmals am Rechberg und will es deshalb vorsichtig angehen lassen, Rennkilometer sammeln, Vertrauen ins Auto gewinnen. Der Bergfex plant, mit dem Osella auch beim Bergrennslalom von Damüls (Ende Mai) anzutreten.