„Jetzt sind wir als Mannschaft gefordert“

20.04.2017 • 18:41 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Torjäger und Taktgeber: Altachs Hannes Aigner. Foto: apa
Torjäger und Taktgeber: Altachs Hannes Aigner. Foto: apa

Noch ein weiteres Jahr! Hannes Aigner verlängert seinen Vertrag in Altach.

Altach. (VN-cha) Mit Hannes Aigner hat ein weiterer Erfolgsgarant seinen Vertrag bei Altach verlängert. Die Freude darüber ist beim 36-Jährigen spürbar, aber auch der Drang, mit der Mannschaft den Turn­around zu schaffen. Das Admira-Heimspiel am Samstag (18.30 Uhr) bietet die beste Gelegenheit dafür.

Wann folgt denn Tor Nummer 71 im Dress des SCR Altach?

Aigner: Ich hoffe natürlich schon am Samstag.

Es wird die 16. Saison als Profi. Wie schaut die Erwartungshaltung aus?

Aigner: Unkraut verdirbt nicht (lacht). Schon eine lange Zeit, dabei war ich eigentlich ein Spätstarter.

Die Torkrise im Frühjahr ist eklatant. In fünf von neun Spielen blieb man ohne Treffer, warum?

Aigner: Schwer zu erklären, aber wir hatten schon schwerere Phasen. Klar ist, dass wir da gemeinsam durchmüssen. Es ist ja nicht nur so, dass wir keine Tore schießen, wir erhalten auch zu viele. Da kann man nur als Mannschaft gegensteuern.

Ein gutes Stichwort. Zuletzt sah es von außen nicht nach gemeinsam aus?

Aigner: Darüber haben wir diese Woche gesprochen. Es sind klare Worte gefallen. Wir müssen wissen, dass Altach nur als Mannschaft gut ist. Jetzt sind wir in der Verantwortung und wir als Spieler gefragt. Unser Anspruch muss es sein, am Ende unter den Top Drei zu sein. Letztendlich ist auch nichts passiert. Wir sind noch immer mittendrin im Geschehen.

Ist das Admira-Spiel am Samstag ein Schlüsselspiel für das Ziel Europa?

Aigner: Ganz sicher ist es ein wichtiges Spiel. Gegen die Admira müssen wir als Mannschaft den Turnaround schaffen. Wir wissen schon, dass wir zuletzt nicht so aufgetreten sind, wie wir es selbst erwarten. Aber es wäre falsch, jetzt nur das Negative zu suchen. Wichtig ist, dass wir positiv bleiben. Ganz so schlecht sind wir ja nicht.

Haben Sie eine Erklärung für die Minikrise?

Aigner: Ich glaube einfach, es ist über den Winter ganz viel auf uns hereingeprasselt. Damit konnten nicht alle umgehen. Wichtig ist jetzt, dass wir eine Reaktion zeigen.

Im nächsten Jahr sind Sie 37 Jahre alt, was passiert dann?

Aigner: Ich habe die Trainer-B-Lizenz abgeschlossen, ich denke schon, dass ich da weitermachen werde. Insgesamt bin ich aber für viele Sachen offen, es muss nur passen. Vielleicht hänge ich dann ja noch ein Jahr dran.