Ein Duell um den Wien-Sieg

21.04.2017 • 19:50 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Es wird ein Zweikampf zwischen Kiptanui und Robi erwartet.

Wien. Um den Sieg im Wien-Marathon könnte sich laut Papierform am Sonntag ein Duell zwischen dem Kenianer Eliud Kiptanui (Bestzeit 2:05:21 Stunden) und dem Äthiopier Deribe Robi (2:05:58) entwickeln. Kiptanui hing allerdings noch in Kenia fest, er wird am Samstag erwartet. Spielt das Wetter mit, könnte der Wien-Rekord von Getu Feleke (ETH) aus dem Jahr 2014 mit 2:05:41 wackeln.

Bei Kiptanui gab es Probleme mit der Freigabe durch den Verband, die er erst am Mittwoch erhielt. Danach mussten noch die Visum-Formalitäten abgewickelt werden, gestern gab es schließlich grünes Licht. Es ist das zweite Mal, dass Kiptanui nach Wien kommen will – und wieder spießte es sich. 2010 verhinderte das durch die Aschewolke nach dem Ausbruch des isländischen Gletschervulkans Eyjafjallajökull ausgesprochene Flugverbot seine Anreise.

Robi traf gestern früh in Wien ein. „Ich liebe die Wiener und Wien“, sagte der 26-Jährige nach dem Empfang. Seine Bestzeit erreichte er als Zweiter 2015 in Eindhoven. „Wenn das Wetter passt, dann sind 2:05, 2:06 möglich.“