„Mir geht es wieder besser“

23.04.2017 • 18:17 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Auf die technischen Finessen von Boris Prokopic muss man im Lager der Altacher noch etwas warten. Im Juli soll es zum Comeback kommen. gepa
Auf die technischen Finessen von Boris Prokopic muss man im Lager der Altacher noch etwas warten. Im Juli soll es zum Comeback kommen. gepa

Altachs verletzter Mittelfeld-Regisseur Boris Prokopic ist auf dem Weg der Besserung.

altach. (VN-mkr) Seit dem 18. Februar ist Boris Prokopic der große Abwesende in Altachs Bundesliga-Mannschaft. Beim Heimspiel gegen St. Pölten (1:2) zog sich der Mittelfeldmotor einen Einriss der Achillessehne zu und ist seitdem zum Zuschauen verdammt. Mittlerweile wurde der 29-Jährige erfolgreich operiert und darf nun seit zwei Wochen auch gipsfrei spazieren gehen. „Die Operation war ziemlich kompliziert, weil zwei Drittel der Achillessehne am Ansatz der Ferse eingerissen waren. Da hatten die Ärzte ziemliche Mühe. Aber mittlerweile bin ich den Gips los und es geht mir wieder viel besser,“ erklärt Prokopic.

Comeback erst im Juli

Wann er wieder ins Training einsteigen kann, vermag der gebürtige Slowake aus Poprad am Fuße der hohen Tatra mit österreichischem Pass noch nicht genau zu sagen, „aber die Ärzte meinten, dass ich Mitte Juli wieder dabei sein kann. Ich hoffe, dass es früher geht, überstürzen werde ich aber nichts. Dafür ist die Verletzung zu stark gewesen.“ Bis es soweit ist, gibt er sich in die Hände von Altachs Physio Martin Hämmerle. Dass die erste Mannschaft einen Spieler von seinem Kaliber derzeit gut gebrauchen könnte, liegt auf der Hand. Prokopic war bis zu seiner Verletzung der Taktgeber im Altacher Spiel, gab die Richtung und das Tempo vor. Somit ist sein Fehlen schmerzhaft für das Team, aber ebenso schmerzhaft ist das Zuschauen aktuell für ihn. „Von der Tribüne aus zusehen und nicht helfen können ist gar nicht lustig. Ich muss mich eben gedulden.“ Zur aktuellen nicht gerade erfolgreichen Formkurve des Teams kann und will der 29-Jährige nicht viel sagen: „In Wahrheit habe ich seit meiner Verletzung weniger Einblick in das Team. Ich muss mich eher auf meine Rückkehr konzentrieren.“