Der Nagelprobe vor Ligafinalserie

25.04.2017 • 19:09 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Hard-Spielmacher Gerald Zeiner tauscht in der EM-Quali das rote Trikot seines Vereins mit jenem des Nationalteams.  Foto: VN/STiplovsek
Hard-Spielmacher Gerald Zeiner tauscht in der EM-Quali das rote Trikot seines Vereins mit jenem des Nationalteams. Foto: VN/STiplovsek

Österreichs Handball-Männerteam trifft in der EM-Qualifikation auf Spanien.

Schwarzach. (VN-jd) Bevor in der Handball-Liga Austria mit der Halbfinalserie ab 11. Mai die heiße Phase der Meisterschaft eingeläutet wird, wartet auf Österreichs Männerteam ein echter Härtetest. In der zweiten Doppelrunde der Qualifikation für die Teilnahme an der EM-Endrunde im Jänner 2018 in Kroatien kommt es zum direkten Vergleich der in der Tabelle oben stehenden Teams. Das erste Duell gegen Leader Spanien steigt kommenden Mittwoch (20.25 Uhr) in Innsbruck, drei Tage später ist man dann ab 20 Uhr in Leon zu Gast. ÖHB-Teamchef Patrekur Johannesson hat für die Partien gegen den Ex-Weltmeister insgesamt 17 Akteure einberufen. Neun davon sind Legionäre, deren vier, darunter der Harder Robert Weber, sind am Wochenende noch im Europacup engagiert. Nach der unerwarteten 27:31-Heimniederlage gegen Finnland Anfang November hat sich Österreich vier Tage später mit dem 23:22-Sieg in Bosnien-Herzegowina eindrucksvoll zurückgemeldet. Die Rückspiele gegen die direkten Konkurrenten im Kampf um eines der beiden Tickets für die Finalrunde werden am 14. Juni in Vantaa und am 17. Juni in der Wiener Albert-Schultz-Halle ausgetragen.

Mit einem Punktgewinn gegen die mit zahlreichen Weltklassespielern gespickte Auswahl der Iberer ist trotz der Ausfälle von Victor Tomas und Raul Entrerrios realistisch betrachtet nicht zu rechnen. „Wir wissen über die Stärke des Gegners Bescheid und sind auf jeden Fall Außenseiter“, sagte Johannesson. Der Isländer hat den im Herbst verletzt gewesenen Tormann-Routinier Nikola Marinovic wieder zur Verfügung. Aus heimischer Sicht stehen neben Magdeburg-Legionär Weber noch der Harder Gerald Zeiner sowie Ante Esegovic, Dominik Bammer und Goran Aleksic im Kader.