Rapid klammert sich an Strohhalm Cup

25.04.2017 • 21:06 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Es wird gestritten bei Rapid, doch heute wird auch Fußball gespielt.

Wien. Die verkorkste Spielzeit noch retten, daran klammert man sich beim österreichischen Rekordmeister, wenn man vom heutigen Cup-Halbfinal-Heimspiel gegen den LASK spricht. „Sollten wir den Cup gewinnen, ist das etwas, was der Verein über 20 Jahre nicht geschafft hat. Von daher wäre es etwas Außergewöhnliches und Tolles“, sagt Kapitän Steffen Hofmann. Nun hänge eben alles vom Ausgang des Semifinales und eines möglichen Endspiels ab, „ob die Saison top war oder in die Hose gegangen ist“, sagte der 36-Jährige. Der Deutsche musste zugeben, dass es sich bei Rapid und dem ÖFB-Cup um „keine Liebesbeziehung“ handelt. Dafür spricht allein schon die Statistik – der 14. und bisher letzte Cup-Triumph datiert aus dem Jahr 1995, danach schaffte man es nur noch 2005 ins Finale, das gegen die Austria verloren ging.

Hofmann ist seit 2001, abgesehen von einer sechsmonatigen Unterbrechung, bei den Hütteldorfern engagiert. Situationen wie die aktuelle hat er aber nur selten erlebt. „Es wäre wichtig für alle, dass man zur Ruhe kommt. Niemand ist größer als der Verein“, erklärte der Regisseur auch mit Blick auf die jüngste Kritik von Andreas Müller, Hans Krankl oder Ernst Dokupil.