Klien-Team mit Höhen und Tiefen in Monza

26.04.2017 • 16:08 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Monza. (VN-dg) Beim Auftakt zum Blancpain-GT-Series-Endurance-Cup in Monza setzte sich für das Schweizer Emil-Frey-Racing-Team die letztjährige Pechsträhne fort. Beide Jaguar-GT3-Boliden kamen bei dem Drei-Stunden-Rennen nicht ins Ziel. Dennoch gab es Lichtblicke: Die intensive Test- und Entwicklungsarbeit im Winter bestätigte sich in den Trainings und im Pre-Qualifying und man konnte bei den Rundenzeiten mit den Topteams mithalten. Im dritten und letzten Qualifying erzielte der Hohenemser Christian Klien mit 1:48,036 Minuten die schnellste Rundenzeit der sechs Frey-Piloten. Mit 0,613 Sekunden Rückstand auf den Trainingsschnellsten Alessandro Pier Guidi (Ita) erreichte der Hohenemser im 54 Boliden umfassenden Starterfeld den 17. Startplatz für seine Crew mit Marco Seefried (Ger) und Jonathan Hirschi (Sui).

Im Rennen ereignete sich in der ersten Schikane ein Unfall, bei dem das Klien-Auto mit Startfahrer Seefried erheblichen Schaden davontrug. Nach dem Re-Start und zwei Reifenschäden entschied man, Schlussfahrer Klien aus aussichtsloser Position nicht mehr auf die Strecke zu schicken. Klien: „Das war natürlich ärgerlich, denn unser GT3-Jaguar hat Potenzial. Wir konnten im Qualifying nicht das gesamte Potenzial ausschöpfen, weil zu viele Boliden auf der Strecke waren. Ein Top-Ten-Rang wäre möglich gewesen und das unterstreicht, dass sich die Arbeit, die das Team hineingesteckt hat, gelohnt hat. Der Rennstart war Pech, aber das gehört zum Geschäft dazu. Danach war das Auto nicht mehr konkurrenzfähig. Wir wollen uns beim nächsten Rennen am 14. Mai in Silverstone beweisen.“