„Wir haben die Mittel, sie zu schlagen“

26.04.2017 • 20:36 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Eishockey-Nationalteam bangt vor dem Südkorea-Spiel um Ulmer, Raffl und Viveiros.

Kiew. (VN-ko) Mit nur mehr 17 Feldspielern steht Österreich heute im vierten Spiel der WM gegen Südkorea vor einer Herkulesaufgabe. Neben Layne Viveros (Rippenbruch) und Thomas Raffl (Sprunggelenk) ist auch der Einsatz von Stefan Ulmer (Fingerbruch) fraglich: „Ich muss darauf vorbereitet sein, dass die drei nicht zur Verfügung stehen“ sagt Bader. Trotzdem gibt sich der 52-jährige Schweizer optimistisch: „Wir haben Mittel, um sie zu schlagen. Sie sind sehr gut, aber haben bisher auch oben am Rand gespielt. Wir werden uns eine Spielweise zurechtlegen, die zu uns passt, aber nicht auf Südkorea abgestimmt ist. Wir sollten auch ein bisschen selbstbewusst sein.“ Daniel Woger, Torschütze beim 1:0 gegen die Ukraine, ist der Gegner egal: „Wir haben ein Ziel und wollen das nächste Spiel gewinnen. Egal, wer auf der anderen Seite steht.“

Kanadischer Einfluss

Mit 4:6 verlor die ÖEHV-Auswahl im November in Budapest gegen den Olympia-Teilnehmer, führte damals 3:1 und 4:3. Neben dem Ex-Dornbirn-Verteidiger Alex Plante stehen mit Eric Regan, Michael Swift und Torhüter Matt Dalton drei weitere eingebürgerte Nordamerikaner im Kader, Mike Testwuide und Brock Radunske fehlen in Kiew. Auffälligster Spieler: Sangwook Kim, mit 68 Punkten (48 Spiele) zusammen mit dem Ex-Bozener Matt Pope Topscorer der Asian League.

Für Geburstagskind Martin Ulmer, der 29 Jahre alt wurde, gab es nach dem Ukraine-Spiel im Rus-Hotel auf dem Gang des siebten Stocks ein Ständchen von seinen Teamkollegen und eine Torte.