Thiem meisterte erste Rom-Hürde

Sport / 17.05.2017 • 22:47 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Dominic Thiem lieferte gleich zu Beginn des Turniers in Rom eine ganz starke Vorstellung. Foto: gepa
Dominic Thiem lieferte gleich zu Beginn des Turniers in Rom eine ganz starke Vorstellung. Foto: gepa

Österreicher trifft nun im Achtelfinale des ATP-Masters-1000-Turniers auf den US-Boy Sam Querrey.

Rom. Dominic Thiem hat die erste Hürde beim ATP-Masters-1000-Event in Rom gemeistert. Der 23-jährige Weltranglisten-Siebte aus Lichtenwörth rang den starken Sandplatzspieler Pablo Cuevas nach 1:43 Stunden mit 7:6(4), 6:4 nieder und steht damit im Achtelfinale, wo Sam Querrey wartet.

Sollte sich Thiem auch in dieser Runde durchsetzen, dann steht er wie im Vorjahr bereits wieder im Viertelfinale, in dem er bei programmgemäßem Verlauf zum dritten Mal innerhalb von drei Wochen auf Superstar Rafael Nadal treffen würde.

Madrid-Finalist Thiem war happy nach dem Sieg. „Es ist immer schwierig, nach einer guten Woche auf komplett andere Bedingungen zu kommen, und dann war es gleich ein sehr schwieriger Gegner“, sagte Thiem. „Natürlich steckt mir Madrid noch ein bisserl in den Knochen, es war immerhin mein erstes Finale auf so einem Level. Deshalb bin ich sehr zufrieden mit dem Sieg.“

Thiem hatte wie erwartet einige Mühe mit dem im Ranking auf Platz 23 gekletterten Kitzbühel-Starter Cuevas. Schon für die ersten beiden Games benötigten die Spieler 15 Minuten. Als Cuevas dem Niederösterreicher zum 2:1 den Aufschlag zu Null abnahm, war Thiem gewarnt. Der Uruguayer „massierte“ die Rückhand Thiems und vermied so die krachende Vorhand des Favoriten. „Es war ganz anders als in Madrid. Da habe ich mit dem Aufschlag gepunktet, heute war der Aufschlag nicht so entscheidend. Ich bin zweimal gebreakt worden, er dreimal“, resümierte der achtfache Turniersieger.

Das Match sei im Gegensatz zu Madrid mehr von der Grundlinie entschieden worden. „Es wäre sehr schwer geworden, wäre ich 0:1 in Sätzen hinten gewesen, weil ich es eben alles ein bisserl spüre und er dann sicher auch ganz anders gespielt hätte im zweiten Satz.“

Nicht entgangen ist ihm freilich die Vorfreude der Fußball-Fans im nur rund 300 Meter entfernten Stadio Olympico, wo sich die Anhänger von Juventus und Lazio schon auf das Cup-Finale einstimmten.