Remis in Regenschlacht

Sport / 19.05.2017 • 22:06 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Nicht immer leicht war es für die Akteure, auf dem regengetränkten Rasen die Balance zu halten. Foto: sams
Nicht immer leicht war es für die Akteure, auf dem regengetränkten Rasen die Balance zu halten. Foto: sams

Titelentscheidung in der Vorarlbergliga ist nach 2:2 zwischen Langenegg und DSV offen.

Langenegg. „Fast wäre es uns gelungen, das Rennen noch einmal spannend zu gestalten“, sagte DSV-Trainer Luggi Reiner nach dem 2:2 seiner Mannschaft im Spitzenkampf der Vorarlbergliga. Zweimal waren seine Schützlinge in Langenegg in Führung gegangen, am Ende musste man sich mit der Punkteteilung zufriedengeben. Dennoch gab es Lob vom Trainer für den „beherzten Auftritt“.

Vor allem nach der Pause machte der Gastgeber Druck und dominierte die Partie. Da hatte man sich auf die schwierigen Platzverhältnisse bei Dauerregen eingestellt. Denn die ersten 45 Minuten waren mehr oder weniger von einer Rutschpartie geprägt, in der die Mannschaften kaum Chancen herausarbeiten konnten. Dennoch gelang den Gästen kurz vor dem Pausenpfiff das Führungstor durch Julian Erhart. Nach einer langen Freistoßflanke stand der DSV-Torjäger goldrichtig und drückte den Ball über die Linie (43.).

Starke Langenegg-Halbzeit

Die schnelle Belohnung für die Drangperiode nach dem Seitenwechsel gelang Thiago, der nach einem scharfen Flankenball kaltblütig abschloss (49.). Langenegg war nun klar die tonangebende Elf. Das sah auch Trainer Peter Jakubec so: „Vor der Pause haben wir zu viel reagiert, nach der Pause gelang es uns, Aktionen zu setzen.“ Trotz der Regenschlacht attestierte er beiden Teams eine gute Leistung. Am Ende sprach er von einem gerechten Remis, zumal die Gäste ein zweites Mal in Führung gingen.

Kapitän Paul Hartmann war es, der nach einer schönen Einzelleistung für die doch überraschende 2:1-Führung der Haselstauder sorgte. Schließlich gelang Andreas Röser der vielumjubelte Ausgleich (78.). Einen Rückschlag gab es im Fernduell um den Aufstieg für Alberschwende, das im Heimspiel gegen Höchst eine 0:2-Niederlage kassierte.

Ich gratuliere meiner Mannschaft zu dem beherzten Auftritt.

Ludwig Reiner