Es muss mehr Durchblick her

Sport / 26.05.2017 • 22:39 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Infos für die Zuschauer verbessern: Svein Arne Hansen.  Foto: ds
Die Infos für die Zuschauer verbessern: Svein Arne Hansen. Foto: ds

In Götzis diskutierten Experten, wie der Mehrkampf attraktiver gemacht werden kann.

Götzis. (VN) Konrad Lerch, langjähriger Chef des Organisationskomitees und Mitbegründer des Hypo-Mehrkampfs, wirkte erleichtert: „Der Idee eines Achtkampfs wurde eine klare Absage erteilt, das wird nicht weiter verfolgt.“ Bei einem Meeting in Götzis, mit Lerch als Vorsitzendem, waren sich Experten wie Svein Arne Hansen, Präsident des Europäischen Leichtathletik-Verbands, einig: Ein Achtkampf würde den Traditionen des Mehrkampfs nicht gerecht werden. Diskutiert wurden auch andere Vorschläge, wie der Mehrkampf attraktiver gemacht werden könnte. Wie zum Beispiel die Gundersen-Methode, bei dem der Gesamtführende als Erster in den abschließenden 1500-m-Lauf geschickt wird. Die Bedenken überwiegen allerdings, gilt es doch u.a. Fehlstarts zu berücksichtigen. „Wir wollen eine technische Lösung, mit einem Chip, der in der Startnummer des Athleten angebracht ist und somit auf der Videowall für Echtzeit-Atmosphäre sorgt“, bringt Lerch Alternativen ins Spiel. Hansen glaubt an eine Zukunft des Mehrkampfs in der aktuellen Form. „Aber wir müssen uns ändern. Die Info für den Zuschauer muss drastisch verbessert werden“, denkt auch er eine Lösung mit Transpondern an. Die Firma Omega, Zeitnehmer mit Erfahrung in der Leichtathletik und auch beim Mösle-Meeting, feilt bereits an technischen Verbesserungen.