Wiesberger und Straka vorne dabei

Sport / 09.06.2017 • 21:53 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Vier Schläge Rückstand auf die Spitze: Bernd Wiesberger hat gute Chanchen auf einen Spitzenplatz bei seinem Heimturnier. Foto: gepa
Vier Schläge Rückstand auf die Spitze: Bernd Wiesberger hat gute Chanchen auf einen Spitzenplatz bei seinem Heimturnier. Foto: gepa

Österreicher nach zwei Runden auf Platz fünf der Lyoness-Golf-Open, Trappel verpasste Cut.

atzenbrugg. Bei den Lyoness Golf Open in Atzenbrugg sind zur Halbzeit zwei Österreicher in Schlagdistanz zum führenden Chilenen Felipe Aguilar. Sowohl Mitfavorit Bernd Wiesberger als auch der Austro-Amerikaner Sepp Straka liegen nach zwei der vier Runden mit jeweils nur vier Schlägen Rückstand auf Platz fünf. Matthias Schwab schaffte es beim Profi-Debüt als 18. problemlos in sein erstes Preisgeld-Weekend.

Strahlender Sonnenschein empfing die 156 Spieler auch am zweiten Tag. Diesmal machte aber heftiger Wind im Tullnerfeld den Akteuren bei Österreichs mit einer Million Euro dotiertem Event der European Tour das Leben schwer. Während Straka und Schwab schon in der Früh abgeschlagen hatten, traf es diesmal vor allem die am Nachmittag spielenden Profis.

Und damit auch Wiesberger. „Es war schon beim Warm-up klar, dass das heute keine einfache Runde wird“, sagte Wiesberger, legte danach aber eine starke Kampfrunde mit nur einem Bogey hin. Gleichzeitig gelangen ihm im Finish sogar noch zwei Schlaggewinne zu einer 69er-Runde, die am Ende für den weiteren Turnierverlauf noch wichtig sein könnten. „Mental war es schwierig, wenn man weiß, dass es am Vormittag sicher besser war. Wir hingegen hatten von der ersten Sekunde weg keine Zeit zum Verschnaufen“, freute sich der Oberwarter.

Österreicher in einem Flight

Angesichts der Bedingungen war der 31-Jährige mit seiner 69er-Runde aber mehr als zufrieden. Mit der 70 vom Vortag summierte sich das für den vierfachen Sieger auf der European Tour auf ein Gesamtscore von fünf unter Par.

Dort hält auch Straka. Der 24-jährige Doppelstaatsbürger hatte wie Schwab schon in der Früh abgeschlagen und anfangs noch etwas einfachere Windbedingungen gehabt. Zwischendurch war der in Wien aufgewachsene Straka schon bei sieben unter Par gelegen, wurde dann aber durch ein Doppelbogey gebremst. „Ich bin trotzdem sehr zufrieden“, sagte der 1,90 m große Longhitter. Wiesberger und Straka gehen heute gemeinsam in einem Flight um 10.35 Uhr in den Moving Day, Schwab spielt um 10 Uhr.

Weil der Cut wegen der schwierigen Bedingungen am Nachmittag auf plus zwei kletterte, verpassten letztlich auch Routiniers wie Markus Brier oder Miguel Angel Jimenez den Einzug ins Wochenende um nur einen Schlag.

Für Manuel Trappel war auch Tag zwei in Atzenbrugg zum Vergessen. Auf die 76er-Startrunde folgte eine 78 – damit wurde es nichts mit dem Cut. Vier Birdies standen an den beiden Tagen gleich zehn Bogeys und zwei Doppelbogeys gegenüber. Am Ende stand mit 154 Schlägen der geteilte 132. Platz.

Das ist ein guter Ergebnis, denn es war kein einfacher Tag.

Bernd Wiesberger