Die Rückkehr ist bereits geplant

Sport / 12.06.2017 • 21:21 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Benny Bildstein blickt optimistisch dem Comeback entgegen. König
Benny Bildstein blickt optimistisch dem Comeback entgegen. König

Wolfurt. (akp) 49er-Segler Benjamin Bildstein ist nach einem Trainingsunfall, bei dem er sich einen Muskeleinriss im Schienbein und ein eingerissenes Außenband sowie eine Fußverletzung zugezogen hatte, auf dem Weg der Besserung. Die EM vor Kiel Anfang August ist als Wettkampfeinstieg geplant.

Sie laufen bereits ohne Krücken. Wie verläuft der Heilungsprozess?

Benjamin Bildstein: Zunächst war absolute Ruhe angesagt, was besonders in mentaler Sicht nicht einfach war. Da ich aber im Olympiazentrum Vorarlberg sowohl in Bezug auf die ärztliche Behandlung als auch bei den physiotherapischen Maßnahmen erstklassig betreut werde, bin ich zuversichtlich, bald wieder mit vollen Elan ins Geschehen einsteigen zu können.

Wie verarbeiten Sie die Verletzung mental?

Bildstein: Meine Tage sind trotz der Verletzung voll ausgefüllt. Ich nutze die Zeit, um mich in Bezug auf die Segeltaktik weiterzubilden und halte mein Wissen, wie zum Beispiel alle Muster und Optionen bei verschiedenen Windverhältnissen, schriftlich fest. Zusätzlich vertiefe ich meine Kenntnisse mit Fachliteratur. Segeln auf diesem Niveau ist ein Sport, bei dem nicht nur der Körper, sondern auch der Kopf extrem fit sein muss. Diese Feinarbeit benötigt viel Zeit, und die habe ich momentan. Mein Partner David Hussl testet derzeit neues Material, damit wir auch auf diesem Sektor auf dem neuesten Stand bleiben.

Ist der Einstieg ins Wettkampfgeschehen bereits absehbar?

bildstein: Ich plane Anfang Juli wieder ins Boot zu steigen und das erste Wassertraining zu absolvieren. Als Comeback ist die EM ab 27. Juli vor Kiel geplant. Das ist der wichtigste Wettkampf dieses Jahres. 2016 waren wir EM-Fünfte. Trotz der Zwangspause hoffen wir, uns wieder in der Weltspitze platzieren zu können.