Karriere-Ende und Neustart für Ski-Ass „Lizz“ Görgl

Sport / 12.06.2017 • 22:08 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Elisabeth Görgls Abschied vom Skisport: zuerst Tränen, dann einen „Lizz-Ski“ von Head-Rennchef Rainer Salzgeber, am Ende ein Ständchen.  gepa
Elisabeth Görgls Abschied vom Skisport: zuerst Tränen, dann einen „Lizz-Ski“ von Head-Rennchef Rainer Salzgeber, am Ende ein Ständchen. gepa

36-Jährige zog nach 378 Weltcuprennen und 42 Podestplätzen den Schlussstrich.

Wien. Mit Elisabeth Görgl hat auch die dienstälteste ÖSV-Skirennläuferin der Gegenwart einen Schlussstrich unter ihre Karriere gezogen. Die 36-jährige Doppel-Weltmeisterin von 2011 gab nach 20 Jahren im ÖSV sowie fast 400 Weltcup-Rennen bei einem emotionalen Medientermin das Ende bekannt und überraschte die Gäste bei einem kleinen Konzert mit einem selbst getexteten Lied.

Görgl ist mit dem Musiker Chris Harras liiert, deshalb hat die Steirerin aus Kapfenberg neben Innsbruck auch in Maria Enzersdorf bei Wien einen Wohnsitz. Ihre Liebe zur Musik hatte die multitalentierte Sportlerin schon 2011 eindrucksvoll zur Schau gestellt, als sie bei der WM-Eröffnung in Garmisch den WM-Song auf der Bühne zum Besten gab und tags darauf Gold im Super-G gewann.

Ein „Tausendsassa“

Dass sie dann auch noch in der Abfahrt Gold nachlegte, sei sicher der beste Moment ihrer Ski-Karriere gewesen, betonte Görgl am Tag ihres Rücktrittes, bevor sie im „K47“ den Gästen ihren Song „It‘s up to you“ aus einer eigens produzierten CD zu Ohren brachte.

„Wenn was daraus wird, würde es mich freuen“, sagte die Siegerin von sieben Weltcuprennen, die sich selbst als „Tausendsassa“ bezeichnete. Görgl hat aber ohnehin bereits sehr konkrete Berufspläne für das Leben nach dem Skifahren, diese werden im Bereich Fitness, Wellness, Coaching und Innenarchitektur liegen.