Quendler-Crew zeigt groß auf

Sport / 12.06.2017 • 21:21 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das Team vom YC Hard mit Steuermann Michael Quendler liegt in der Segel-Bundesliga auf dem zweiten Zwischenrang. Foto: schreder
Das Team vom YC Hard mit Steuermann Michael Quendler liegt in der Segel-Bundesliga auf dem zweiten Zwischenrang. Foto: schreder

Yachtclub-Hard-Team Zweiter nach Auftakt der Segel-Bundesliga. Rang sieben für Titelverteidiger Bregenz.

velden. (akp/jd) Nach dem Tagessieg beim Finaldurchgang letztes Jahr vor Bregenz setzte die Crew des Yachtclub Hard um Steuermann Michael Quendler beim Auftakt der zum dritten Mal ausgetragenen österreichischen Segel-Bundesliga in Velden am Wörthersee das nächste Ausrufezeichen. Die Ländle-Crew nimmt nach der ersten von vier Stationen mit einem Punkt Rückstand auf 2016-Vizemeister SCTWV Achensee den zweiten Zwischenrang ein. Die Equipe aus der Bodenseegemeinde, der zudem Manuel Quendler, Mathias Ober und Thomas Peter angehören, zeigte konstant starke Leistungen und brachte es auf vier erste und je einen zweiten, dritten und sechsten Rang in den sieben Wettfahrten.

„Das Starterfeld ist gegenüber dem letzten Jahr noch einmal hochkarätiger geworden. Von Platz eins bis zehn war alles drin. Am Ende hat sich jenes Teams durchgesetzt, das die wenigsten Fehler gemacht hat. Bis auf einen Frühstart (Anm. Rang sechs) ist es richtig gut gelaufen. Das Team hat perfekt harmoniert und einen tollen Job gemacht. Nun heißt es weiter trainieren, um die Platzierung bei den nächsten drei Stationen zu verteidigen“, blickte Quendler voraus.

Achensee-Steuerfrau Caro Flatscher zollte der Leistung der zweitplatzierten Ländle-Crew Respekt. „Die Harder sind extrem stark gefahren und hätten genauso gewinnen können. Wir haben uns auf das eingespielte Team verlassen und sind happy, dass wir am Ende die Bugspitze vorne hatten“, resümierte die Olympia-Achte 2008 mit Sylvia Vogl im 470er.

Das Team vom Bregenzer Segelclub mit Lorenz Diem, Stefan Watamaniuk, Johannes Willhelmer und Valentin Bemetz Valentin belegte den siebten Endrang. Sie erreichten je zwei erste und dritte Ränge.

YC Bregenz mit Luft nach vorne

Dagegen muss sich Doppel-Champion (2015 und 2016) YC Bregenz mit dem elften Rang begnügen. Die Crew mit Steuerfrau Anne Mähr (für den verhinderten Standardskipper Max Trippolt), Hanno Sohm, Valentin Burger und Clarence Veraar errang einen zweiten und drei dritte Plätze. „Wir waren mit einem zusammengewürfelten Team am Start und erstmals in dieser Konstellation in der Liga im Einsatz. Es hat anfangs an der internen Abstimmung gefehlt, ist aber von Tag zu Tag besser geworden“, zog Mähr Bilanz über den Auftakt.

Nächster Stopp ist Breitenbrunn am Neusiedlersee, wo vom 7. bis 9. Juli die zweite Station ausgetragen wird.