Wiesberger mit der Cut-Premiere

Sport / 16.06.2017 • 22:31 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Solides Golfspiel brachte Bernd Wiesberger bei den US Open in Erin ins Finale.  Foto: apa
Solides Golfspiel brachte Bernd Wiesberger bei den US Open in Erin ins Finale. Foto: apa

Für das Golf-Ass hat es erstmals mit dem Cut bei den US-Open geklappt.

Erin. Bernd Wiesberger hat bei seiner vierten Teilnahme an den US Open der Golfprofis erstmals den Cut geschafft. Der 31-Jährige spielte in Erin (Wisconsin) eine Par-Runde (72 Schläge) und blieb nach zwei Tagen damit bei drei unter Par. Wiesberger hat damit auch noch alle Chancen, beim zweiten Major-Turnier der Saison am Wochenende eine Top-Platzierung bei der 12-Millionen-Dollar-Veranstaltung am Lake Michigan zu fixieren.

Wiesberger schrieb auf dem Erin Hills GC schon am zweiten Loch einen Schlaggewinn an, hatte dann aber zu kämpfen, diesen auch zu halten. Auf der 11 musste der Oberwarter dann auch ein Bogey (Schlagverlust) notieren.

Die Runde war gestern noch im Gange. Die zwischenzeitliche Führung übernahm Paul Casey, nach dem ersten Tag war der Rickie Fowler voran gelegen.

Gut vom Tee weggekommen

„Das war ein schöner und solider Start“, sagte Wiesberger. Er hatte bei den drei bisherigen Antreten bei den US Open auf verschiedenen Plätzen jeweils den Cut verpasst. „Wichtig war, gut vom Tee wegzukommen, und genau das konnte ich zum größten Teil auch machen.“

Wenige Tage nachdem er die heimischen Lyoness Open eher unzufrieden verlassen hatte, schlug Wiesberger beim zweiten Major-Turnier der Saison fast immer sehr gut ab und eröffnete sich damit auch Birdie-Chancen. Der Burgenländer schaffte am ersten Tag von seinem achten bis zum elften Loch vier Schlaggewinne in Serie, musste danach zwei Bogeys hinnehmen, beendete seine Runde mit einem Birdie aber mit 69 Schlägen positiv. Der Kurs werde sich aber an den weiteren Tagen schwieriger präsentieren.

Titelverteidiger Dustin Johnson, frischgebackener Vater eines Sohnes, musste sich am ersten Tag mit einer 75er-Runde begnügen, Jordan Spieth (73) sowie Henrik Stenson und Hideki Matsuyama erging es mit je 74 Schlägen nicht viel besser. Aufsteiger Jon Rahm benötigte sogar 76 Strokes und Jason Day (79) sowie Rory McIlroy (78) müssen daran denken, vorzeitig die Koffer zu packen.