Ein Brand stoppt Lampert

Sport / 18.06.2017 • 21:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der weite Weg in die Eifel lohnte sich nicht: Lamperts Osella brannte beinahe ab.  Foto: Noger
Der weite Weg in die Eifel lohnte sich nicht: Lamperts Osella brannte beinahe ab. Foto: Noger

Schwerer Motorbrand verhinderte Tatendrang des Feldkircher Gipfelstürmers.

Wolfsfeld. (dg) Großes Pech ereilte Bergfex Christoph Lampert beim Berg-DM-Lauf in Wolfsfeld bei Bitburg in der Eifel. Der Feldkircher Gipfelstürmer hatte bei seinem zweiten Einsatz mit seinem neuen Osella-PA-2000-Honda-Bergsport-Prototypen nach dem ersten Trainingslauf im Ziel einen Motorbrand. Vermutlich aufgrund einer undichten Ventildeckeldichtung tropfte Öl auf den heißen Auspuffkrümmer und entzündete sich. Die Streckenposten mussten zuerst einen Feuerlöscher organisieren, waren total überfordert. Bis der Brand endlich gelöscht werden konnte, erlitt der Bolide so schwere Beschädigungen, dass das Wochenende für Lampert erledigt war. „Wenn die Streckensicherung besser organisiert gewesen wäre, wäre es halb so schlimm gewesen“, meinte Lampert. „Doch durch das späte und dilettantische Handeln ist der Osella beinahe abgefackelt. Heckverkleidung und die Kabelstränge sind komplett verschmort, der Unterboden ist hin und vermutlich haben auch Getriebe und Motor durch die Hitze einiges abbekommen. Schlimm ist auch das aggressive Löschpulver, das sofort die Metallteile angreift. Wir werden jetzt versuchen, den Osella so schnell wie möglich wieder aufzubauen“, gibt sich Lampert jedoch bereits wieder kämpferisch.

Flott unterwegs war in Wolfsfeld Markus Reich mit seinem VW-Golf-2-16V: Der Auer klassierte sich als guter Gesamt-40. Der Höchster Werner Walser (Opel-Kadett-C) wurde 105.