Thomas gelang eine Rekordrunde

Sport / 18.06.2017 • 21:12 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
War von seiner 63er-Rekordrunde selbst überrascht: Justin Thomas. Foto: ap
War von seiner 63er-Rekordrunde selbst überrascht: Justin Thomas. Foto: ap

Bernd Wiesberger lag vor der Schlussrunde der US Open in Erin auf dem 14. Platz.

Erin. Justin Thomas jubelt über einen Traum-Rekord bei den US Open. In der dritten Runde der 117. Auflage des Masters-Turniers spielte der Amerikaner mit 63 Schlägen (9 unter Par) die tiefste Runde, die je bei einem Turnier der höchsten Kategorie erreicht wurde und stellte die Masters-Bestmarke ein. Zugleich knackte er die Rekordmarke der US Open, die Johnny Miller vor 44 Jahren in Oakmont mit acht unter Par aufgestellt hatte. „Das bedeutet, dass ich jetzt Teil der Geschichte bin“, sagte der 24-Jährige stolz.

Auch Bernd Wiesberger kam am dritten Tag der Golf-US-Open mit den Tücken des Par-72-Kurses in Wisconsin sehr gut zurecht. Der Burgenländer spielte wie zum Auftakt eine 69er-Runde und nahm mit dem Gesamtscore von 210 (6 unter Par) den 14. Rang ein.

Birdies machen Spaß

Wiesberger musste zwei frühe Schlagverluste hinnehmen, doch von der achten bis zur 17. Spielbahn gelangen dem 31-Jährigen fünf Birdies. „Ich habe erst vier US Open gespielt, aber ich muss sagen, es macht Spaß, hinauszugehen und einige Birdies zu schaffen“, meinte der Weltranglisten-30. auf Twitter. Der Oberwarter könnte beim zweiten Major der Saison sowohl sein bisher bestes Resultat bei einem der vier wichtigsten Turniere – einen 15. Platz beim PGA-Championsship 2014 – als auch das bisher beste Abschneiden eines Österreichers schaffen. Das war Markus Brier 2007 mit Rang zwölf beim British Masters gelungen.

Thomas war die historische Stunde zuvor gar nicht bewusst gewesen. „Ich hatte absolut keine Ahnung, was bisher der niedrigste Score bei US Open waren. Ich wusste nur, dass die niedrigste Runde bei Masters eine 63 war und sagte zu meinem Caddy, nachdem der Ball am letzten Loch auf dem Grün war, dass wir den Putt machen müssen, um Teil der Geschichte zu sein“, gestand er schmunzelnd.

Thomas kam mit seinem Rekordtag auch einem Gesamterfolg näher. Er lag vor der letzten Runde in der Nacht auf heute auf dem geteilten zweiten Platz. In Führung ging mit zwölf unter Par Brian Harman.

Das bedeutet, dass ich jetzt Teil der Geschichte bin.

Justin Thomas