Am Ende gingen die Kräfte aus

Sport / 25.06.2017 • 22:40 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das YC-Bregenz-Duo David Bargehr und Lukas Mähr beendete die 470er-Konkurrenz bei der Kieler Woche auf dem fünften Endrang. Foto: akpress/Kieler Woche
Das YC-Bregenz-Duo David Bargehr und Lukas Mähr beendete die 470er-Konkurrenz bei der Kieler Woche auf dem fünften Endrang. Foto: akpress/Kieler Woche

470er-Duo David Bargehr und Lukas Mähr mit Rang fünf bei der Kieler Woche.

Bregenz. (VN-jd) „Mit dem Einzug ins Medal Race haben wir unser primäres Ziel erreicht. Um im Kampf um den Sieg mitzumischen, waren die Strapazen der vorangegangen Wochen nach der langen Verletzungspause einfach zu groß.“ 470er-Steuermann David Bargehr war deshalb mit dem fünften Endrang in der olympischen 470er-Klasse bei der 129. Auflage der Kieler Woche nicht unzufrieden. Gleichzeitig stellte Bargehr aber klar, dass man insgeheim nach dem guten Start aber mit mehr spekuliert hatte: „Wir hatten ein sehr gutes Medal Race. Wir sind als Siebte nach den sieben Wettfahren der Qualifikation auf der innersten Bahn in der Entscheidung gestartet. Die Bedingungen waren aber das Verrückteste, was wir je erlebt haben. Der Wind hat quasi im Sekundentakt gewechselt, damit wurden auch innerhalb des Feldes die Positionen mehrmals durchgewechselt. In Anbetracht der Umstände, dass David nach seiner verletzungsbedingten Zwangspause noch nicht voll belastbar ist und gegen Ende mit den enormen körperlichen Strapazen zu kämpfen hatte, sind wir glücklich, dass wir noch zwei Plätze wettmachen konnten und als Fünfte nahezu das Maximum herausgeholt haben. Um noch weiter vorne zu landen, hat schlichtweg die Kraft gefehlt. Trotzdem war es ein guter letzter Test vor der WM.“

WM-Start ab 7. Juli

Nach einer kurzen Regenerationspause zu Hause, die Bargehr nach seiner Schulteroperation intensiv zu den zuletzt kaum möglichen physiotherapeutischen Maßnahmen im Olympiazentrum Dornbirn nützen will, steht für die Gesamt-Zweiten des Weltcup-Finales bereits von 7. bis 15. Juli mit der Weltmeisterschaft vor Thessaloniki (Gre) der nächste Härtetest auf dem Programm.

Für den Höhepunkt aus heimischer Sicht bei der Traditionsregatta an der Ostsee sorgte das neuformierte OeSV-Duo Thomas Zajac/Barbara Matz mit dem Gesamtsieg in der Nacra-17-Klasse.