Wiesbergers Rückkehr an Stätte des größten Erfolgs

Sport / 28.06.2017 • 21:47 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Mitfavorit auf den Sieg in Paris: Bernd Wiesberger. Foto: gepa
Mitfavorit auf den Sieg in Paris: Bernd Wiesberger. Foto: gepa

Österreichs bester Golfprofi triumphierte vor zwei Jahren bei Open de France.

Paris. Bei den Open de France kehrt Bernd Wiesberger diese Woche an die Stätte seines bisher größten Erfolgs im Profigolf zurück. 2015 hat der Österreicher auf dem kommenden Ryder-Cup-Platz in der Nähe von Paris gewonnen und mit 500.000 Euro seinen nach wie vor höchsten Preisgeldscheck gewonnen. Dank konstant guter Form gehört Wiesberger auch diesmal zu den Mitfavoriten.

Positive Erinnerungen

Dazu kommt, dass die älteste offene Golf-Meisterschaft Europas 2017 Teil der neuen Rolex-Serie auf der European Tour und deshalb mit gleich sieben Millionen Euro dotiert ist. „Le Golf National ist für mich einer der besten Plätze des gesamten Jahres. Ich freue mich auf die Woche und verbinde mit der Anlage tolle positive Erinnerungen“, zeigte Wiesberger viel Vorfreude.

Der Burgenländer ist bei seiner Titelverteidigung im Vorjahr Elfter geworden, befindet sich aber auch gerade in einer der stressigsten Phasen des Jahres. Nach den Lyoness Open in Atzenbrugg (Platz 15) spielte er bei den US Open (16.), in München (20.) und nun in Frankreich damit das vierte Turnier in Folge ohne Pause.

Das Teilnehmerfeld in Frankreich ist wegen der hohen Dotation als zweiter Rolex-Event des Jahres beachtlich, aus europäischer Sicht aber auch nicht unbedingt überragend besetzt. Dabei wurde das Preisgeld verdoppelt. 2017 kassiert ein Solosieger mit über 1,6 Mio Euro mehr als das Dreifache von dem, was Wiesberger bei seinem Triumph vor zwei Jahren eingestreift hat.

Als Nummer acht der Welt ist der Schwede Alex Noren der höchstplatzierte Europäer am Start (SWE). Dazu gibt sich der 22-jährige spanische Aufsteiger Jon Rahm (Nummer 11 der Welt) erstmals außerhalb eines Grand Slams oder WGC-Events die Ehre auf der Europa-Tour.