Favoritenrolle in der Vorarlbergliga ist klar verteilt

Sport / 27.07.2017 • 19:47 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Packende Duelle verspricht auch die neue Vorarlbergliga-Saison.Foto: steurer
Packende Duelle verspricht auch die neue Vorarlbergliga-Saison.Foto: steurer

Neben Meister Langenegg ist der Dornbirner SV ein Anwärter auf den Titel.

schwarzach. (VN-tk) Nach der mit 41 Tagen kürzesten Sommerpause in der Geschichte öffnet die Vorarlberg­liga mit zwei Spielen heute Abend wieder ihre Pforten. Nachdem die höchste Spielklasse des Landes letzte Saison auf 16 Teams aufgestockt wurde, sahen die Aufstiegsaspiranten mehr Reiz darin, in der Vorarlbergliga zu bleiben und gegen heimische Teams anzutreten, als in die Regionalliga aufzusteigen. Das schlussendliche Aufstiegsszenario wurde zum Herzschlagfinale, bei dem sich der FC Alberschwende um vier Punkte vor dem Dornbirner SV durchsetzen konnte und den Gang in die Regionalliga wagte.

Spannung wird erwartet

Auch in der neuen Saison dürfen sich die Fans des Vorarlberger Fußballs wieder auf emotionsgeladene Derbys und viele Tore freuen. Zusätzlich werden die Zuschauer viele neue Gesichter an den Seitenlinien sehen, denn nicht weniger als ein Drittel aller Trainer der Vorarlbergliga-Klubs sind neu im Amt. Hinsichtlich des Favoritenkreises sind sich aber alle Trainer einig. Der Weg in die Regionalliga West führt diese Saison nur über den Dornbirner SV. Die Haselstaudner verpassten den Aufstieg in der letzten Saison nur knapp und wollen nun alles daran setzen, in die dritthöchste Spielklasse Österreichs aufzusteigen. „Es zählt nur der erste Platz, da wollen wir unbedingt hin. Das geht aber nur, wenn wir von Verletzungen verschont bleiben. Wir sind reif für die Westliga“, gibt sich DSV-Trainer Luggi Reiner zuversichtlich für die anstehende Saison. Mit Bozo Jevic haben sich die Dornbirner in der Defensive verstärkt. Mit 79 geschossenen Toren in der letzten Saison gab es offensiv keinen Grund für Verstärkungen.

Meister kaum zu erkennen

Vorjahrsmeister Langenegg ist in der neuen Saison mit Neotrainer Klaus Nussbaumer kaum wiederzuerkennen. Man setzt nun vorwiegend auf die Jugend. „Der Meistertitel ist sowieso kein Thema, vielmehr sollen einheimische Kicker in die Stamm­elf integriert werden“, sagt Nussbaumer vor dem Saisonstart.

Neben Langenegg und dem Dornbirner SV könnte auch der ehemalige Regionalliga­klub SW Bregenz mit Trainer Michael Baur ebenso für eine Überraschung sorgen wie die seit Jahren eingespielten Teams aus Wolfurt, Egg oder Höchst.

Heißer Abstiegskampf

Doch nicht nur der Titelkampf verspricht Spannung, auch im Kampf um den Abstieg wird es heiß hergehen. Einen potenziellen Abstiegskandidaten gibt es vor der Saison noch nicht. Auch der von vielen sicher geglaubte Absteiger Schwarzach hat sich zu Saisonbeginn nochmals verstärkt und hat durchaus das Zeug, in der Vorarlbergliga zu bleiben.

Fußball

Vorarlbergliga, 1. Spieltag

Liveticker/Videos:

 vol.at

Hella Dornbirner SV – SC Fußach heute

Sportplatz Haselstauden, 18.30 Uhr, SR Schörgenhofer

blum FC Höchst – SC Röfix Röthis heute

Rheinaustadion, 18.30 Uhr, SR Muxel

FC Nenzing – Zimm FC Wolfurt Samstag

Sportplatz Nenzing, 17.00 Uhr, SR Winsauer

Simeoni Metallbau FC Andelsbuch – SW Bregenz Samstag

Sportplatz an der Bezegg, 17.00 Uhr, SR Böckle

Zima FC Langenegg – Sparkasse FC BW Feldkirch Samstag

Im Weiher, 17.00 Uhr, SR Schörgenhofer

FC intemann Lauterach – Admira Dornbirn Samstag

Sportanlage Ried, 17.00 Uhr, SR Bode

FC Brauerei Egg – SC Austria Lustenau Amateure Sonntag

Junkerau, 17.00 Uhr, SR Gangl

RW Rankweil – FC Schwarzach Sonntag

Gastra, 17.00 Uhr, SR König