„Wenn wir vier nicht zusagen, kann der Verein zusperren“

Sport / 17.01.2018 • 20:13 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Bregenz Seit April 2016 ist man beim Traditionsverein SW Bregenz bereits auf der Suche nach einem neuen Präsidenten. Nach dem Abgang von Werner Reichart führte bis heute Vizepräsident Pascal Pletsch zusammen mit Vorstandskollegen die Geschicke des Klubs. Doch auch diese Periode neigt sich dem Ende zu, da der jetzige Vorstand rund um Pletsch geschlossen zurücktreten wird. In einer außerordentlichen Jahreshauptversammlung Ende Februar müssen die Schwarz-Weißen aber eine neue Führungsriege präsentieren, will man weiter als ordentlicher Klub geführt werden.

Quartett steht zur Rettung bereit

Noch-Präsident Pletsch zur Nachfolgersuche: „Aktuell ist es nicht leicht, Menschen zu finden, die die große Verantwortung übernehmen wollen, einen Klub zu führen. Aber mittlerweile haben sich Mitstreiter gefunden, die Vorstandsfunktionen annehmen wollen.“ Damit sind Thomas Fricke, Mario Berti, Gerhard Großgasteiger und Harald Kloser gemeint, die sich bereits in den letzten Monaten intensiv in das Vereinsgeschehen eingebunden haben. „Wir wollen den Traditionsverein nicht zugrunde gehen lassen. Aber wenn wir vier nicht Ja zu den Posten sagen, dann kann der Verein zusperren,“ erklärt der langjährige Tormanntrainer Thomas Fricke. Wer am Ende den Posten als Präsident übernehmen wird und den Klub 2019 in das 100-jährige Bestehen führt, läßt das Quartett noch offen.

Unterdessen ist fix: Die Stadt Bregenz hat einem Sanierunsgplan des Kunstrasenplatzes in Neuamerika in Höhe von 300.000 Euro zugestimmt. VN-TK