Überraschungseffekt hielt nur eine Halbzeit

11.02.2018 • 19:17 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Philipp Netzer (r.) kann die Reaktion von SR Gerhard Grobelnik nicht verstehen.gepa
Philipp Netzer (r.) kann die Reaktion von SR Gerhard Grobelnik nicht verstehen.gepa

Altach Nein, er wolle dem Schiedsrichter nicht den „Schwarzen Peter“ in die Schuhe schieben, sagte Altach-Coach Klaus Schmidt nach dem Abpfiff. Seine Mannschaft habe durchaus Möglichkeiten vorgefunden, auch weil der Plan „super umgesetzt“ worden sei. Mit einer Fünferkette hatte er sein Team in das Heimduell gegen Salzburg geschickt. Ohne Stoßstürmer, aber mit den beiden schnellen Christian Gebauer und Mathias Honsak. Dahinter sollte Stefan Nutz in Halbposition für die nötigen Pässe sorgen. Wie etwa in der 23. Minute auf Gebauer, als dieser alle stehen ließ, bei seinem Abschluss aber an Goalie Alexander Walke scheiterte. Oder nur eine Minute später auf Honsak, der an der Strafraumgrenze von Marin Pongracic von den Beinen geholt wurde. Allerdings spielte der Kroate auch den Ball, nicht aber nach etwas mehr als einer halben Stunde Spielzeit, als sein leichter Rempler erneut Honsak („Für mich ein klarer Elfmeter“) beim Abschlussversuch aus dem Gleichgewicht brachte.

Der Unparteiische entschied aber in beiden Situationen zugunsten von Red Bull, dafür war er gleich mit Gelb gegen Philipp Netzer da, als er vom SCRA-Kapitän auf eine unschöne Szene des Gegners aufmerksam gemacht wurde.

Am Ende sollte ein von Jan Zwischenbrugger leicht abgefälschter Schuss von Stefan Lainer die Entscheidung bringen. Ansonsten war die Abwehr um Torhüter Martin Kobras („Gegen Red Bull kannst du nicht alles verteidigen. Das 0:1 aber tut weh, weil wir gute Chancen hatten“) nicht zu bezwingen, aber vorne fehlte es letztendlich an Durchsetzungsvermögen. VN-cha

Hannes Aigner scheiterte kurz vor Schluss mit einem Kopfball ins Außennetz. gepa
Hannes Aigner scheiterte kurz vor Schluss mit einem Kopfball ins Außennetz. gepa