Ziemlich knapp

18.02.2018 • 19:08 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Seit gestern ist Martin Fourcade (r.) der erfolgreichste Mann in Frankreichs Winter-Olympia-Geschichte. Der Biathlon-Superstar triumphierte im 15-Kilometer-Massenstartbewerb, holte sein zweites Gold in Pyeongchang und hat nun schon vier Titel im Zeichen der fünf Ringe zu Buche stehen. Doch diesmal war es eine Zitterpartie, garniert mit einem Fotofinish. Fourcade und der Deutsche Simon Schempp stürzten zeitgleich über die Linie, nach Sekunden des Bangens sah die Computerauswertung den 29-Jährigen aus der „Equipe tricolore“ vorne. Um eine Fußspitze.

Zwei österreichische Loipenjäger waren bis zum letzten Schießen in den Kampf um Edelmetall involviert gewesen. Julian Eberhard wurde schließlich Sechster, Simon Eder fiel nach zwei Fehlschüssen auf Rang 14 zurück. Dominik Landertinger, der Bronze über 20 km gewonnen hatte, wurde Zwölfter. AFP