Olympia in Kürze

Sport / 20.02.2018 • 21:35 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Andreas Gohl vom SC Arlberg musste bis zum Schluss zittern.AP
Andreas Gohl vom SC Arlberg musste bis zum Schluss zittern.AP

Unumstritten

Skispringen Die deutschen Skispringer haben sich für einen langfristigen Verbleib ihres Trainers Werner Schuster starkgemacht. „Wir tun alles dafür, dass er motiviert ist. Alles andere muss sich der DSV überlegen“, sagte Olympiasieger Andreas Wellinger gestern. Der Vertrag des Kleinwalsertalers Schuster beim DSV läuft bis 2019.

Erfolgreich

Biathlon Martin Fourcade ist der erste Dreifach-Olympiasieger von Pyeongchang. Der 29-Jährige eroberte gestern nach Verfolgung und Massenstart auch die Goldmedaille mit der Mixed-Staffel. Der Franzose zählt damit zu den bisher zehn erfolgreichsten Teilnehmern an Olympischen Winterspielen.

Dreifachsieg

Nordische Kombination Die nordischen Kombinierer aus Deutschland haben gestern im Großschanzenbewerb einen Dreifacherfolg gefeiert. Johannes Rydzek sicherte Gold knapp vor seinen Teamkollegen Fabian Rießle und Eric Frenzel. Wilhelm Denifl wurde als bester Österreicher unmittelbar vor Lukas Klapfer Achter.

Kreuzbandriss

Ski Alpin Der Verdacht auf schwere Knieverletzung bei Skiläufer Stefan Brennsteiner hat sich bestätigt. Der Salzburger zog sich bei seinem Sturz am Sonntag im Riesentorlauf in Yongpyong einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie zu. Er wird heute in der Privatklinik Hochrum operiert.

Überführt

Doping Der russische Curler Alexander Kruschelnitzki ist nach Angaben der Delegation der Olympischen Athleten aus Russland (OAR) endgültig des Dopings überführt worden. Auch die B-Probe des Bronzemedaillengewinners beweise die Einnahme der verbotenen Substanz Meldonium. Kruschelnitzki selbst hat die Einnahme bestritten. Für einen weiteren Dopingfall hat der slowenische Eishockeyspieler Ziga Jeglic gesorgt. Der 29-Jährige wurde positiv auf das Asthma-Mittel Fenoterol getestet, wie die Anti-Doping-Kammer des Internationalen Sportgerichtshofs mitteilte. Der Spieler akzeptierte, dass er einen Verstoß begangen hat. Er wurde vom restlichen Turnier suspendiert.

Tränenreich

Eishockey Die Spielerinnen aus dem Norden und Süden drehten eine letzte gemeinsame Ehrenrunde, der Trainerin schossen die Tränen in die Augen, und 4000 Fans riefen: „Wir sind eins.“ Das vereinte Eishockey-Team der Frauen hat bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang zwar kein einziges Spiel, dafür aber die Herzen der Koreaner gewonnen. „Der Sport bringt Menschen zusammen, der Sport reißt Mauern ein“, sagte die kanadische Trainerin Sarah Murray nach dem abschließenden 1:6 im Spiel um Platz sieben gegen Schweden: „Ich bin so stolz auf sie.“

Im Finale

Freestyle Erwarten durfte man es nicht, gehofft hatte man es freilich: Mit Andreas Gohl schaffte es einer aus Österreichs Halfpipe-Trio in das Finale der Top zwölf, welches am Donnerstag über die Bühne geht. Der in Bludenz geborene Ski-Freestyler aus St. Anton am Arlberg musste bis zum letzten Konkurrenten zittern, ehe der Aufstieg als Zwölfter feststand. „Es war echt zäh das Warten, ich habe schon fast nicht mehr hinschauen können“, gestand der für den Ski-Club Arlberg fahrende Sportler.