Der Aufforderung schon nachgekommen

26.02.2018 • 21:48 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Jodel Dossou reiste nach dem Tod seines Vaters in die Heimat.gepa
Jodel Dossou reiste nach dem Tod seines Vaters in die Heimat.gepa

Lustenauer lieferten die Unterlagen an den Senat fünf.

Schwarzach Mit dem Sieg zum Frühjahrsstart hat Erste-Liga-Klub Austria Lustenau wieder einmal sportliche Schlagzeilen geliefert. Zuvor hatten einmal mehr die Diskussion um die fehlende Trainerlizenz sowie der Abgang von Interimscoach Michael Kopf für Unruhe rund um den Klub gesorgt. Inzwischen aber ist man seitens der Grün-Weißen den Forderungen der Bundesliga nachgekommen und hat die notwendigen Unterlagen der Gebietskrankenkasse an den Senat fünf gesandt. „Wir haben den Bescheid fristgerecht eingereicht“, unterstreicht Austrias Sportmanager Aydin Akdeniz. Deshalb geht er davon aus, dass die Sache positiv – im Sinne der Austria – erledigt wird. Aus den Papieren sei nämlich deutlich herauszulesen, dass Kopf bis zum 9. Februar bei den Lustenauern angestellt war.

Sportlich wartet mit Wacker am Freitag im Westderby schon die nächste Herausforderung. Dann aber ohne Jodel Dossou, der in die Heimat – Benin – abgereist ist. Der Vater des 25-jährigen Flügelspielers ist verstorben, weshalb er vom Verein freigestellt wurde.

Beachtliche Zahlen

Der Auftritt der Austria beim Sieg über Wr. Neustadt ist auch in statistischer Hinsicht bemerkenswert. Gegen den Tabellenzweiten hatte man 72 Prozent Ballbesitz und eine Passquote von 77 Prozent. Hinzu kamen 21 Flanken und 19 Torschüsse. Bemerkenswert auch, dass die Lustenauer in dem Spiel 74 Prozent ihrer Torschüsse innerhalb des Strafraums abgaben. Nur einmal in der Saison, beim 2:1-Sieg gegen BW in Linz, war der Wert (92 Prozent) noch höher. VN-cha