Grazer beschlossen Olympia-Bewerbung

Sport / 15.03.2018 • 22:20 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Graz Der Grazer Gemeinderat hat am Donnerstag für eine Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2026 mit Schladming und anderen Austragungsorten in Österreich und Bayern gestimmt. Dafür waren 19 ÖVP-Mandatare, 8 der FPÖ und jener der NEOS. Dagegen stimmten KPÖ (10) sowie die je fünf Mandatare der Grünen und SPÖ. Am 31. März wird ein Letter of Intent ans IOC geschickt, weiters eine Olympia-GmbH gegründet.

War die Diskussion zu Beginn noch eher verhalten und wurden nur bereits bekannte Positionen wiederholt, so wurde es knapp vor der Abstimmung um 15.30 Uhr emotional. Bürgermeister Siegfried Nagl ÖVP), zusammen mit dem Schladminger Ortschef Jürgen Winter der Ideengeber, warb leidenschaftlich um die Zustimmung der anderen Fraktionen zu einer „einmaligen Chance“. Aber die Fronten waren verhärtet, da im Vorfeld auf die Forderungen von KPÖ, SPÖ und Grünen nicht eingegangen worden war, einen begleitenden gemeinderätlichen Sonderausschuss zu gründen, erst mehr Fakten zu sammeln und eine Volksbefragung abzuhalten.