Luxemburg als Chance für alle

Sport / 26.03.2018 • 22:54 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Florian Kainz ist einer der Spieler, die heute neu ins Team rücken könnten.gepa
Florian Kainz ist einer der Spieler, die heute neu ins Team rücken könnten.gepa

Heutiges Test-Länderspiel hat etwas von einem Casting.

Luxemburg Der Test soll auf jeden Fall als solcher genutzt werden. Mehr als die Hälfte der ÖFB-Startformation dürfte gegenüber dem 3:0-Sieg am Freitag gegen Slowenien neu sein, darunter mit Torhüter Jörg Siebenhandl möglicherweise ein Debütant. Völlig offen ist die taktische Grundaufstellung. Sowohl eine Dreier- als auch eine Viererkette in der Abwehr sind möglich. Der Teamchef will beide Optionen im Repertoire haben.

Ungeachtet der vielen Umstellungen gilt es, den Auftritt ernst zu nehmen. „Man muss jedes Spiel seriös angehen“, betonte Foda. „Wenn man einen Gegner unterschätzt, hat man schon verloren.“ Das trifft auch gegen die Nummer 83 der FIFA-Weltrangliste zu. „Letztendlich sind das immer die schwierigen Spiele. Jeder erwartet, dass man gewinnt“, meinte Foda. Viel hänge in Duellen mit sehr defensiv eingestellten Gegnern vom Spielverlauf ab. Ein frühes erstes Tor wie gegen die Slowenen würde den Österreichern in die Karten spielen. „Wenn sie sich öffnen müssen, wird es für sie schwierig“, sagte Foda über die Gastgeber. Der Teamchef will den Schwung aus dem Slowenien-Spiel mitnehmen. „Wir wollen wieder versuchen, etwas zu entwickeln. Wir wollen wieder druckvoll sein, aggressiv spielen.“

Und das mit neuem Personal. Siebenhandl könnte Heinz Lindner ersetzen. In der Abwehr wird neben Moritz Bauer und Andreas Ulmer auch Aleksandar Dragovic im Team erwartet. Vorne könnten Florian Grillitsch, Florian Kainz und Michael Gregoritsch zum Zug kommen.

Fußball

ÖFB-Länderspiel

Luxemburg – Österreich heute

Stade Josy Barthel, 20.30 Uhr, , SR Nevalainen (FIN)

ORF eins überträgt live ab 20.15 Uhr

Luxemburg (3-3-3-1): Moris; Mahmutovic, Philipps, Gerson; Jans, Christopher Martins, Carlson; Vincent Thill, Barreiro, Rodrigues; Turpel

Österreich (4-4-2): Siebenhandl; Bauer, Dragovic, Hinteregger, Ulmer; Schaub, Baumgartlinger, Grillitsch, Kainz; Gregoritsch, Arnautovic

Es fehlen: Alaba, Lainer (beide geschont), Wöber (beim U21-Team), Sabitzer (Bänderriss im Sprunggelenk), Danso (Teilriss der Syndesmose im Sprunggelenk), Almer (Knorpelschaden im Knie)