Elf geben ihre Premiere

29.03.2018 • 21:04 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Roger Bader wirft viele junge Spieler ins kalte Wasser.gepa
Roger Bader wirft viele junge Spieler ins kalte Wasser.gepa

Gegen Ungarn werden viele junge Spieler losgelassen.

Wien Österreichs Eishockey-Teamchef Roger Bader steckt mit dem Nationalteam in der Vorbereitung auf die Eishockey-WM im Mai in Dänemark. In den Trainingslagern stehen viele WM-Kandidaten noch nicht zur Verfügung, weshalb der Schweizer für das erste von neun Test-Länderspielen am Mittwoch (18.30) in Ungarn die „jüngste Nationalmannschaft“ der ÖEHV-Geschichte ankündigte.

„Stand heute werden elf Spieler ihr erstes Länderspiel spielen“, gab Bader bekannt. „Die sind alle zwischen 20 und 22. Vielleicht verlieren wir 0:10, was ich nicht glaube, aber es ist trotzdem richtig.“ Zwei schweißtreibende Trainingslager hat der aktuelle Kader hinter sich, und auch wenn viele Spieler keine realistische Kandidaten für den WM-Kader sind, war der Teamchef mit dem Einsatz hochzufrieden. „Wir haben im Training das Tempo hoch gehalten, damit wir auch in den Länderspielen schnell spielen und schnell reagieren können“, sagte Stürmer Daniel Woger. „Die vielen jungen Spieler bringen einen frischen Wind in die Mannschaft. Für deren Entwicklung ist es besonders wichtig, dass sie zu solchen internationalen Spielen kommen.“

Bader will „die Jungen auch belohnen. Ich bin gespannt. Sie werden ins Wasser geworfen, einige werden untergehen, andere werden schwimmen.“ In erster Linie sieht er den Test in Szekesfehervar als Investition für die Zukunft. „Ungarn ist nicht das Saisonziel, sondern dass junge Spieler Erfahrung sammeln sollen für die Zukunft. Man muss den längerfristigen Fokus im Auge behalten.“