Dubai ist das Ziel auf Trappels Weg

Sport / 30.03.2018 • 21:07 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Manuel Trappel hat in der Vorbereitung auf das neue Golfjahr an einer besseren Abschlagposition gearbeitet.gepa
Manuel Trappel hat in der Vorbereitung auf das neue Golfjahr an einer besseren Abschlagposition gearbeitet.gepa

Der Golfprofi aus Bregenz möchte in der Challenge Tour vorne mitmischen.

Bregenz Saison Nummer fünf für Manuel Trappel im Zirkus der Profigolfer. Der 28-Jährige aus Bregenz hat sich früh in der Saison mit einem ProAm-Turnier in der Türkei warmgespielt, ernst wird es für den Ex-Europameister Ende April beim ersten Challenger in der Türkei. In der Vorbereitung lief es nach Plan. „Das Kraft- und Ausdauertraining im Olympiazentrum sollte Früchte tragen.“ Viel gearbeitet wurde für die neue Saison am Schläger-Set-up, also an der Anpassung zwischen Mensch und Material. „Ich habe ein bessere Position beim Abschlag geübt.“ Und die Annäherung an das Grün stand ebenfalls auf dem Stundenplan. Im Jänner führte Trappel je eine Trainingswoche auf Golfplätze in Spanien und der Türkei.

Heimarbeit vor dem Ernstfall

Mit einem Pro-Am startete für Trappel die Saison, bei den Kenia-Open klappte es dann nicht mit der Qualifikation. Nur drei Startplätze blieben für 45 Kandidaten übrig. „Weil dort das Preisgeld auf 500.000 Euro verdoppelt wurde, war das Interesse an einer Teilnahme sehr groß. Ich habe leider nicht so richtig ins Spiel gefunden.“ Jetzt steht intensive Heimarbeit mit Coach Justin Brink auf dem Golfplatz in Weißensberg auf dem Programm. Ende April ist im türkischen Belek der erste Ernstfall angesagt, dann folgen Schlag auf Schlag die Turniere in Spanien, Portugal und Italien. Insgesamt 32 Veranstaltungen und das Finale stehen aktuell auf dem dichten Spielplan der zweithöchsten europäischen Spielklasse, „aber alle sind nicht zu machen“, sagt Trappel. „Man braucht Pausen dazwischen, muss mit den Kräften haushalten.“

Die Ambitionen von Trappel für das Jahr 2018 sind ehrgeizig. „Ich möchte mir einen Platz unter den Top 15 in der Challenge Tour erspielen. Damit wäre ich im Race to Dubai dabei.“ Das würde auch schon die Spielberechtigung für die hochdotierte European Tour im nächsten Jahr bedeuten. 2017 war für die Teilnahme am Race to Dubai eine Gewinnsumme von gut 90.000 nötig, für den Sieger in Kenia wurden zuletzt 80.000 Dollar ausgeschüttet.

„Ich möchte mir einen Platz unter den Top 15 der Challenge Tour erspielen.“