An der Côte d’Azur das Goldfleet im Visier

20.04.2018 • 18:14 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das 470er-Duo David Bargehr und Lukas Mähr (r.) will in Hyères wieder ganz vorne mitmischen.gepa
Das 470er-Duo David Bargehr und Lukas Mähr (r.) will in Hyères wieder ganz vorne mitmischen.gepa

470er-Duo Bargehr/Mähr bei dritter Weltcupstation gefordert.

Bregenz Nach der erstmaligen Wahl zur Mannschaft des Jahres 2017 in Vorarlberg wartet auf das 470er-Segelduo David Bargehr und Vorschoter Lukas Mähr nun die sportliche Reifeprüfung auf dem Wasser. In Hyères an der französischen Riviera wird ab Sonntag die dritte und letzte Station im ISAF-Weltcup 2018 ausgetragen. Nachdem die Gesamtzweiten im 2017-Weltcup und WM-Dritten des letzten Jahres bei den bisherigen Stationen im Oktober vor Gamagorials als Zwölfte und 13. im Jänner vor Miami das Medalrace knapp verfehlten, wollen der 28-jährige Bargehr und sein um zehn Monate jüngerer Vorschoter diesmal das Goldfleet erreichen.

Schnell in Rennmodus kommen

„Hyères ist der erste Weltcup, für den wir uns wirklich intensiv vorbereiten konnten. Bei der Princess Sofia Trophy vor Palma de Mallorca vor zwei Wochen haben wir noch sehr viel getestet. Nun gilt es, möglichst gleich in der ersten Wettfahrt in einen notwendigen Rennmodus zu kommen, um von Beginn an vorne mitzusegeln“, gibt sich Lukas Mähr vor dem Weltcup motiviert.

Die Konkurrenz beim finalen Wettstreit für die Startplätze beim Weltcupfinale vom 10. bis 16. Juni im 90 Kilometer entfernten Marseille ist hochkarätig, und viele der 40 gemeldeten Teams in der olympischen 470er-Klasse absolvieren ihre letzte Standortbestimmung vor der Europameisterschaft vom 16. bis 24. Mai im bulgarischen Burgas.

Um möglichst perfekt vorbereitet zu sein, nützte das Duo des YC Bregenz zuletzt die Zeit nach der Regatta in Palma zu weiteren Materialtests unter Anleitung von OeSV-Trainer Mate Arapov, daneben standen aber täglich eine Trainingseinheit im Mental- und Fitnessbereich auf dem Programm. Saisonhöhepunkt der beiden HLSZ-Sportsoldaten ist die Weltmeisterschaft im August in Aarhus, bei der die ersten Olympia-Startplätze für Tokio 2020 vergeben werden.

Bildstein arbeitet an Rückkehr

Spätestens beim ersten Ansturm auf die Tokio-Startplätze wollen sich auch das 49er-Duo Benjamin Bildstein und David Hussl wieder in der Weltspitze zurückmelden. Aktuell arbeitet Steuermann Bildstein nach der Schulteroperation im Februar intensiv an seinem Comeback. „Die erste Gehversuche zurück waren wirklich erfreulich. In bin guter Dinge, dass ich in absehbarer Zeit das ärztliche Okay für die Rückehr auf das Wasser bekommen werde“, betont Bildstein optimistisch.

„Das Medalrace ist ein anspruchsvolles, aber durchaus realistisches Ziel.“