Baldauf kehrt zu Wolfurt zurück

23.04.2018 • 18:34 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Nach fünfjähriger Absenz wird Elisabeth Baldauf in der kommenden Bundesligasaison wieder das Trikot des Raiffeisen UBSC Wolfurt tragen.GEPA
Nach fünfjähriger Absenz wird Elisabeth Baldauf in der kommenden Bundesligasaison wieder das Trikot des Raiffeisen UBSC Wolfurt tragen.GEPA

Badminton-Ass ab Sommer wieder an Bord.

Wolfurt Nach Vizemeistertiteln 2012 und 2013 bzw. der Bronzemedaille 2014 verabschiedete sich Badminton-Ass Elisabeth Baldauf vom Raiffeisen UBSC Wolfurt in Richtung Deutschland. Nach einer Saison in der 1. deutschen Bundesliga bei Rosenheim, den sporadischen Einsätzen im Olympiajahr bei Linz und zwei Spielperioden beim TSV Neuhausen-Nymphenburg (bei München) wird die 27-jährige Bregenzerwälderin kommende Saison wieder das Trikot der Equipe aus der Hofsteiggemeinde tragen. „Nach der Bekanntgabe der Beendigung meiner internationalen Karriere habe ich lange überlegt, in welcher Mannschaft ich kommende Saison spielen werde. Am Ende waren es die vielen guten Erinnerungen und die langjährigen Freundschaften, die mich zu diesem Schritt bewogen haben. Ich war jetzt fünf Saisonen als Legionärin tätig und freue mich nun auf ein bekanntes Umfeld“, betont die angehenden AHS-Lehrerin für Sport und Bewegung bzw. Mathematik. „Durch die Verlegung des Lebensmittelpunktes von Wien zurück ins Ländle und den bevorstehenden Einstieg ins Berufsleben war es naheliegend, dass die Entscheidung am Ende so fällt“, erklärt die ehemalige Nummer 57 (Anm.: April 2016) der Weltrangliste.

Für alle drei Disziplinen bereit

Die 17. der Sommerspiele in Rio wird in Wolfurt in allen drei Disziplinen (Einzel, Doppel und Mixed) zum Einsatz kommen und hofft natürlich, dass ihre ehemaligen und zukünftigen Teamkollegen in der am Samstag beginnenden Finalserie gegen Traun den dritten Bundesligatitel in Serie einfahren: „Es wird nicht einfach, ist aber nicht unmöglich. Zum regierenden Meister zu wechseln, wäre natürlich absolut genial.“

„Als Legionärin weiß ich, wie wertvoll Kameradschaft in einer Mannschaft ist.“