Pöltl und Co. verloren Thriller gegen Cleveland

02.05.2018 • 18:58 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Jakob Pöltl (l.) muss sich gegen ClevelandsJeff Green strecken. ap
Jakob Pöltl (l.) muss sich gegen Clevelands
Jeff Green strecken. ap

Toronto mit unnötiger Heimniederlage gegen die Cavaliers.

Toronto Die Toronto Raptors haben ihr Auftaktmatch in der zweiten Play-off-Runde der National Basketball Association (NBA) unglücklich verloren: Der Club des Wieners Jakob Pöltl unterlag im Heimspiel Vizemeister Cleveland Cavaliers erst nach Verlängerung 112:113 und liegt damit in der Serie 0:1 zurück. Matchwinner für die Gäste war einmal mehr LeBron James.

Der „King“ traf zwar nur zwölf seiner 30 Würfe aus dem Feld und lediglich einen von sieben Dreierversuchen, legte aber trotzdem mit 26 Punkten, elf Rebounds und 13 Assists das bereits 21. Play-off-Triple-Double seiner Karriere auf. „Ich war heute nicht in Bestform, habe viele offene Dreier nicht getroffen“, gestand James nach dem Match, das die Raptors eigentlich nie und nimmer verlieren hätten dürfen.

Pöltl kam 16:48 Minuten zum Einsatz und bezeichnete seine Leistung als „ziemlich durchschnittlich“. Der 2,13 m große Center verbuchte vier Punkte und sechs Rebounds. „Im Endeffekt hatten wir viele Chancen, das Spiel für uns zu entscheiden, aber am Ende wollte der letzte Wurf einfach nicht reinfallen“, lautete der treffende Kommentar des 22-Jährigen im Gespräch mit der Austria Presse Agentur. „Wir hätten das Match aber schon zuvor entscheiden müssen und es gar nicht zu diesem Punkt kommen lassen dürfen, wo es am Ende auf den letzten Wurf ankommt.“

„Wir haben drei Chancen ausgelassen, das Match mit einem Tip-In zu entscheiden“, wusste Raptors-Cheftrainer Dwane Casey, dass man diesen Negativlauf beenden hätte müssen. „Wir waren das bessere Team, haben aber im Finish unsere Würfe nicht getroffen. Es waren Kleinigkeiten, die entschieden haben, so ist das auf diesem Niveau in dieser Phase.“

Pöltl sah es ähnlich: „Wir hatten einige gute Würfe, die wir oft treffen. Im Endeffekt müssen wir jetzt mit dieser Niederlage leben. Wir haben vieles richtig gemacht, aber es waren auch einige Fehler dabei. Diese müssen wir am Donnerstag ausbessern“, betonte der Wiener und richtete den Blick bereits auf die zweite Partie (Freitag, 0.00 Uhr): „Jetzt geht es darum, Spiel zwei zu gewinnen und dann nach Cleveland zu fahren und uns den Heimvorteil zurückzuholen.“