Margreitter und Co. zurück in der Bundesliga

06.05.2018 • 21:00 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Der Schrunser Georg Margreitter (Nummer 33) bejubelt mit seinen Teamkollegen beim Auswärtsspiel in Sandhausen den Aufstieg.Reuters
Der Schrunser Georg Margreitter (Nummer 33) bejubelt mit seinen Teamkollegen beim Auswärtsspiel in Sandhausen den Aufstieg.Reuters

Nürnberg fixierte den Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse.

Sandhausen Jubel, Trubel, Rekordaufstieg! Der 1. FC Nürnberg ist am Ziel. Die Franken feiern den achten Aufstieg in die erste Bundesliga – so oft wie noch kein anderer Verein. Durch das 2:0 in Sandhausen muss der Verein der beiden Ländle-Kicker Georg Margreitter und Lukas Jäger sich nicht auf fremde Hilfe verlassen. Ein Ziel bleibt in dieser Saison jedoch noch.

Angefeuert von fast 9000 Zuschauern aus der Heimat gingen die Nürnberger verdient in Führung. Nach einer Ecke von Enrico Valentini wurde ein Kopfball von Georg Margreitter stark von Marcel Schuhen pariert, doch Hanno Behrens (38.) war im Nachsetzen erfolgreich. Tim Leibold (75.) ließ den „Club“ dann später noch einmal jubeln. Nach Abpfiff folgte der Start in die Aufstiegsfeier. „Traumhaft. Es gibt keinen Ersatz für Aufstiege, für Siege mit der Mannschaft. Grandios“, sagte Mittelfeldspieler Tobias Werner. Weil Düsseldorf gegen Holstein Kiel nur ein 1:1-Remis holte, übernahm Nürnberg sogar die Tabellenführung. Am kommenden Sonntag ist für den FCN gegen die Fortuna sogar der Zweitliga-Titel drinnen. „Wir wollen Meister werden“, sagte Trainer Michael Köllner.

Kaderplanung läuft

Nach dem Aufstieg müssen Köllner und Sportvorstand Andreas Bornemann den Kader aber weiter verstärken; finanziell große Sprünge können die Franken dabei nicht machen. Spekuliert wurde schon über die Zugänge der beiden Bayern-Talente Timothy Tillman und Niklas Dorsch. Der Kreis der Stammspieler wird vorraussichtlich wohl zusammenbleiben – inklusive Margreitter und Jäger.

33. Spieltag

Borussia Dortmund – FSV Mainz 05 1:2 (1:2)

81.360 Zuschauer (ausverkauft). Torfolge: 4. 0:1 Baku, 13. 0:2 Muto, 16. 1:2 Philipp

Trainer bei Dortmund ist Peter Stöger. Bei Mainz wurde Karim Onisiwo in der 63. Minute eingewechselt.

RB Leipzig – VfL Wolfsburg 4:1 (2:0)

41.487 Zuschauer. Torfolge: 24. 1:0 Lookmann, 34. 2:0 Werner, 48. 2:1 Didavi, 52. 3:1 Lookman, 63. 4:1 Augustin

Trainer bei Leipzig ist Ralph Hasenhüttl, Konrad Laimer war bis zur 69. Minute im Einsatz, Stefan Ilsanker blieb auf der Bank und Marcel Sabitzer stand verletzungsbedingt nicht im Kader.

Hannover 96 – Hertha BSC Berlin 2:0 (1:0)

58.312 Zuschauer (ausverkauft). Torfolge: 4. 1:0 Harnik, 40. 2:0 Sané, 42. 3:0 Füllkrug, 73. 3:1 Selke

Bei Hannover war Martin Harnik bis zur 80. Minute im Einsatz. Bei Berlin wurde Valentino Lazaro in der 78. Minute ausgewechselt.

SV Werder Bremen – Bayer 04 Leverkusen 0:0

41.000 Zuschauer (ausverkauft).

Bei Bremen spielte Marco Friedl durch, Zlatko Junuzovic war bis zur 91. Minute im Einsatz und Florian Kainz wurde zur 46. Minute eingewechselt. Bei Leverkusen war Julian Baumgartlinger über die vollen 90 Minuten im Einsatz, Torhüter Ramazan Özcan blieb auf der Bank.

Bor. Mönchengladbach – SC Freiburg 3:1 (1:0)

54.018 Zuschauer (ausverkauft). Torfolge: 18. 1:0 Hazard, 57. 2:0 Elvedi, 59. 2:1 Kleindienst, 64. 3:1 Drmic

Bei Freiburg saß Philipp Lienhart auf der Ersatzbank.

Eintracht Frankfurt – Hamburger SV 3:0 (1:0)

51.500 Zuschauer (ausverkauft). Torfolge: 31. 1:0 Wolf, 77. 2:0 Mascarell, 90./+1 3:0 Meier

FC Augsburg – FC Schalke 04 1:2 (1:2)

30.660 Zuschauer (ausverkauft). Torfolge: 23. 0:1 Kehrer, 27. 1:1 Max, 34. 1:2 Kehrer

Bei Augsburg spielten Martin Hinteregger und Michael Gregoritsch durch, Kevin Danso kam in Minute 90. Bei Schalke spielte Alessandro Schöpf durch und Guido Burgstaller war bis zur 89. Minute im Einsatz.

VfB Stuttgart – TSG 1899 Hoffenheim 2:0 (1:0)

58.312 Zuschauer (ausverkauft). Torfolge: 25. 1:0 Gomez, 74. 2:0 Gomez

Gelb-Rote Karte: 66. Ascacibar (Stuttgart/wiederholtes Foul)

Bei Hoffenheim spielte Florian Grillitsch durch, Robert Zulj wurde in der 22. Minute eingewechselt und Stefan Posch stand nicht im Kader.

1. FC Köln – FC Bayern München 1:3 (1:0)

50.000 Zuschauer (ausverkauft). Torfolge: 31. 1:0 Süle (Eigentor), 59. 1:1 Rodriguez, 61. 1:2 Lewandowski, 78. 1:3 Tolisso

Bei München stand David Alaba nicht im Kader.