Mit Fans im Rücken vorlegen

08.05.2018 • 19:09 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Daniel Dicker und Co. wollen sich voll ins Zeug legen. In den letzten zehn Heimspielen gegen West Wien gab der Alpla HC Hard keinen Punkt ab. gepa
Daniel Dicker und Co. wollen sich voll ins Zeug legen. In den letzten zehn Heimspielen gegen West Wien gab der Alpla HC Hard keinen Punkt ab. gepa

Meister Alpla HC Hard startet am Mittwoch mit Heimspiel Best-of-three-Halbfinalserie.

Hard Im Verlauf dieser Saison kam es bereits zu fünf direkten Duellen zwischen Titelverteidiger Alpla HC Hard und dem Team von West Wien. Im Grunddurchgang der Spusu Handball-Liga Austria gab es jeweils einen Heimsieg, in der Bonusrunde gewann der regierende Meister zu Hause 35:31 und spielte auswärts 25:25, und das Finale im ÖHB-Cup am 31. März in Wien endete mit einem 31:30-Erfolg nach Verlängerung der Roten Teufel vom Bodensee.

Psychisch und physisch bereit sein

Zum Auftakt der Best-of-three-Halbfinalserie kommt es am Mittwoch (18.30 Uhr) in der Sporthalle am See zur Neuauflage des Cupfinalduells. Die Gastgeber sind seit mittlerweile 724 Tagen ligaübergreifend im eigenen Wohnzimmer unbesiegt und auch deswegen zuversichtlich, vor dem für Sonntag (16.50 Uhr) angesetzten Rückspiel in Wien vorzulegen. Hard-Coach Petr Hrachovec ist jedoch vorsichtig, hat die Equipe aus dem 14. Wiener Gemeindebezirk doch im Viertelfinale mit Rekordmeister Bregenz bereits einen Ländle-Club ausgeschaltet.

„Wir dürfen den Gegner auf keinen Fall unterschätzen und müssen von der ersten Sekunde an motiviert und selbstbewusst auftreten“, betonte der 45-jährige Tscheche. „Im Angriff gilt es ein Rezept gegen ihre aggressive Deckung zu finden, und in der Defensive müssen wir den Aktionsradius von Spielmacher Olafur Ragnarsson und Linkshänder Viggo Kristjansson entscheidend einengen. Auf jeden Fall müssen wir uns auf einen offenen Schlagabtausch einstellen.“

Basis für den nächsten Schritt in Richtung Titelverteidigung und sechsten HLA-Triumph in der Vereinsgeschichte ist neben der psychischen auch die physische Bereitschaft, ans Limit zu gehen. „Die Saison geht schon sehr lange und hat durch die Teilnahme am Europacup bzw. den beiden ÖHB-Bewerben viel Kraft gekostet. Mit dem Gewinn des Supercups und dem Erfolg vor wenigen Wochen im ÖHB-Cup haben wir zwei unserer drei gesetzten Ziele bereits realisiert. Jetzt heißt es, weiter fokussiert zu bleiben. Der erstmalige Gewinn des Triple sollte aber genug Motivation sein, um noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren“, betont der im Sommer den Verein in Richtung Kadetten Schaffhausen verlassende EHF-Mastercoach.

Beim Saisonendspurt kann Hrachovec auf den gesamten Kader zurückgreifen. „Einige Spieler haben leichte Probleme, doch ich bin zuversichtlich, dass letzten Endes alle zur Verfügung stehen werden.“

In der zweiten Partie der Vorschlussrunde geht Vizemeister Fivers Margareten nicht zuletzt wegen des Heimvorteils als leichter Favorit ins Rennen gegen Krems.

„Wir müssen uns auf einen offenen Schlagabtausch bis zum Abpfiff gefasst machen.“

Daniel Dicker und Co. wollen sich voll ins Zeug legen. In den letzten zehn Heimspielen gegen West Wien gab der Alpla HC Hard keinen Punkt ab. gepa
Daniel Dicker und Co. wollen sich voll ins Zeug legen. In den letzten zehn Heimspielen gegen West Wien gab der Alpla HC Hard keinen Punkt ab. gepa

SPUSU Handball-Liga Austria 2017/18

Halbfinale (Best of three), 1. Spiel

Alpla HC Hard (TV, 1.) – SG Handball West Wien (4.) Mittwoch, 18.30 Uhr

Sporthalle am See, SR noch nicht bekannt gegeben

2. Spiel: SG Handball West Wien – Alpla HC Hard Sonntag, 16.50 Uhr

3. Spiel (falls nötig): Alpla HC Hard – SG Handball West Wien Dienstag, 20.15 Uhr

HC Fivers WAT Margareten (2.) – UHK Krems (3.) Mittwoch, 20.25 Uhr

Hollgasse, SR noch nicht bekannt gegeben

2. Spiel: UHK Krems – HC Fivers WAT Margareten Samstag, 20.25 Uhr

3. Spiel (falls nötig): HC Fivers WAT Margareten – UHK Krems Dienstag, 20.15 Uhr

Finale (Best of five)  18., 23., 26., 29. Mai und 2. Juni

Erklärung: In den K.-o.-Duellen hat jeweils die besser klassierte Mannschaft nach der Bonusrunde im ersten bzw. dritten Spiel bzw. ggf. fünften Spiel (Finale) Heimvorteil.