Mit Heimvorteil ins Finale

Sport / 14.05.2018 • 19:52 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
DSV-Torhüter Kevin Fend wird heute gegen Hard im Mittelpunkt stehen.VN/Lerch
DSV-Torhüter Kevin Fend wird heute gegen Hard im Mittelpunkt stehen.VN/Lerch

Dornbirner SV ohne großen Respekt im Halbfinale des VFV-Cups gegen den FC Hard.

Dornbirn Das Finale ist das Ziel, der Weg ist nicht mehr weit. Im heimischen Pokal werden heute und morgen die Halbfinale gespielt, wobei jeweils ein Klub aus der Vorarlbergliga einen Verein aus der Westliga fordert.

Den Heimvorteil nützen will dabei der Dornbirner SV. Gegner des heimstarken Klubs aus Haselstauden ist heute (18.30 Uhr) der FC Hard. Trotz bislang zweier Teilnahmen – 2013 und 2016 – wurde der „Pott“ noch nie gewonnen. „Wenn man im Halbfinale steht, dann will man auch ins Endspiel“, bringt es DSV-Sportchef Marcel Lipburger auf den Punkt. Dabei dürfe es auch keine Rolle spielen, dass mit David Kovacec, Yusuf Yildirim, Daniel Nachbaur und Christian Streitler gleich vier Leistungsträger fehlen. Schwerer könnte da schon wiegen, wenn die derzeit angeschlagenen Michael Gehrer, Daniel Schelling, David Kirchmair, Julian Franz und Haris Handanagic ebenfalls ausfallen würden. Angesichts der vielen Fragezeichen kann man Lipburger durchaus verstehen, wenn er meint: „Wir sind der klare Außenseiter, aber wir wollen einfach lästig sein. Wenn wir gut stehen und die sich uns bietenden Konterchancen zu nützen verstehen, dann können wir auch überraschen.“ Neben dem Heimvorteil setzt man im Lager der Dornbirner auch auf den Teamspirit, denn: „Das ist sicherlich unser großes Plus“, ist Lipburger überzeugt.

Hards bisher einziger Cupsieg liegt nun schon 20 Jahre zurück, auch wenn man gesamt schon vier Mal im Endspiel stand. In dieser Pokalsaison ist die Elf vom Bodensee noch ohne Gegentreffer und hat alle Partien – gegen Doren, Wolfurt und Au – mit 4:0 gewonnen. Dennoch glaubt Trainer Philipp Eisele: „Es ist ein Duell auf Augenhöhe, eine schwierige Aufgabe. Wir müssen eine Topleistung bringen und vor allem die Offensivabteilung des Gegners im Auge behalten.“ Dass man in Bestbesetzung antreten kann, ist sicherlich ein Vorteil. Ärger gibt es über die Spielansetzung: „Drei Spiele in fünf Tagen ist eine Frechheit“, sagte Markus Gartner.

„Wir wollen gut stehen und die sich uns bietenden Konterchancen nützen.“

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42. Uniqa VFV-Cup

Halbfinale

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Stadion Herrenried, 19 Uhr, SR Karagic

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Hohenems, Stadion Herrenried, 19 Uhr