Sebrles Erben haben im Mösle viel vor

14.05.2018 • 19:17 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Adam Sebastian Helcelet ist in Götzis zu neuen Höhenflügen bereit. ds
Adam Sebastian Helcelet ist in Götzis zu neuen Höhenflügen bereit. ds

Helcelet und Klucinova streben Top-drei-Platz an.

Götzis Roman Sebrle sorgte 2001 mit seinem Weltrekord von 9026 Punkten im Zehnkampf von Götzis für einen Eintrag in die Leichtathletik-Geschichtsbücher. Der 43-jährige Tscheche wird 17 Jahre nach dem ersten Neuntausender auch heuer im Mösle dabei sein und die Leistungen seiner Erben mit Interesse verfolgen. Das tschechische Team wird beim Hypomeeting am 26./27. Mai von Adam Sebastian Helcelet, dem Hallen-EM-Bronzegewinner von 2017, angeführt. Im vergangenen Jahr belegte er den vierten Rang, seine Bestleistung liegt bei 8335 Punkten. Mit Marek Lukas (7903) und Jan Dolezal (7730) wollen sich zwei weitere junge Zehnkämpfer aus Tschechien bewähren. Im Siebenkampf gibt es im Mösle-Stadion ein Wiedersehen mit den tschechischen Leichtathletinnen Eliska Klucinoca (6460) und Katerina Cachova (6337).

Jungstar Alina Shukh stellt sich dem nächsten Duell mit der österreichischen Hoffnung Sarah Lagger. Die 19-jährige Junioren-Europameisterin aus der Ukraine hat eine Bestleistung von 6381 Punkten stehen.

Fünftes Rendezvous mit Kasyanov

Im Zehnkampf wird der ukrainische Dauerbrenner Oleksiy Kasyanov (8479) dabei sein, es ist sein fünfter Start in Götzis. Aus Polen kommt Pawel Wiesiolek (8140), Lucia Vadlech (6103) repräsentiert im Siebenkampf die slowakischen Farben.

In Estland hat nach der Ära Erki Nool der Zehnkampf weiterhin einen hohen Stellenwert. Obwohl er im vergangenen Jahr seinen ersten Wettkampf im Mösle verletzungsbedingt nicht beenden konnte, zählt Maicel Uibo mit seiner Bestleistung von 8407 Punkten durchaus zum erweiterten Favoritenkreis auf einen Top-drei-Platz. Weiters mit im Team: Karel Tilga (7489) sowie die Siebenkämpferin Grit Sadeiko (6280 Punkte). Vn-ko