Rückschlag für Thiem

16.05.2018 • 19:44 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das erste Service von Dominic Thiem war gegen Fabio Fognini zu fehleranfällig.ap
Das erste Service von Dominic Thiem war gegen Fabio Fognini zu fehleranfällig.ap

Frühes Rom-Out gegen Fognini für Österreichs Tennis-Ass.

Rom Bittere Auftakt-Niederlage für Dominic Thiem beim Masters-1000-Turnier in Rom. Nachdem er in der ersten Runde ein Freilos gehabt hatte, unterlag der 24-Jährige in Runde zwei dem Italiener Fabio Fognini in 2:04 Stunden 4:6, 6.1, 3:6. In den davor bestrittenen zwei Partien gegen den Ehemann der ehemaligen US-Open-Siegerin Flavia Pennetta hatte Thiem nur acht Games abgegeben, doch bei seinem Heim­event mit den Fans im Rücken agierte der Lokalmatador weitaus gefährlicher. Der Niederösterreicher hatte im Vorfeld der Partie gemeint, dass Rom das härteste Turnier sei, um gegen den 30-Jährigen zu spielen. Vor zwei Jahren war Thiem im Foro Italico im Viertel-, im Vorjahr im Halbfinale gestanden.

Fognini drückte schon im ersten Satz aufs Tempo und nahm seinem Gegner den Aufschlag zum 2:1 ab. Thiem konterte zum 4:4, musste aber postwendend sein Service erneut abgeben, woraufhin Fognini zur Satzführung ausservierte. Ein anderes Bild bot sich im zweiten Durchgang. Vor den Augen seines nachgereisten Coaches Günter Bresnik und Freundin Kristina Mladenovic dominierte Thiem, führte 5:0 und schaffte souverän den Satzausgleich. Aber Fognini erfing sich. Bei 3:2 boten sich dem Weltranglisten-21. fünf Breakchancen, Thiem glich nach dem 14-Minuten-Spiel noch aus. Vorentscheidend, dass Thiem zwei Breakbälle zum 4:3 vergab. Nach dem 3:5 geriet er 0:40 in Rückstand, wehrte zwei Breakbälle ab, den dritten aber nicht mehr.

Schlechte Servicequote

Das Out ist für Thiem ein herber Rückschlag. Ein Grund für die Niederlage gegen Fognini war eine Quote beim ersten Service von nur 55 Prozent sowie sechs Doppelfehler. Thiem sah sich insgesamt zwölf Breakbällen gegenüber, bei drei davon musste er sich beugen. Zu viele unerzwungene Fehler und Mängel bei längeren Ballwechseln kamen dazu, dennoch machte Thiem aufgrund des dominant geführten zweiten Satzes einen Punkt mehr als Fognini.