Auf Grand-Prix-Kurs geht‘s zur Sache

17.05.2018 • 16:04 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Lucas Auer holte 2016 und 2017 am Lausitzring jeweils einen Laufsieg.gepa
Lucas Auer holte 2016 und 2017 am Lausitzring jeweils einen Laufsieg.gepa

Deutsche-Tourenwagen-Masters gastiert am Lausitzring.

LAUSITZ Nach dem fulminanten Saisonauftakt auf dem Hockenheimring, bei dem DTM-Chef Gerhard Berger nach dem Rennen den Hauptakteuren Timo Glock, Micke Rockenfeller und Gary Paffett ein Runde Bier spendierte, geht die Deutsche-Tourenwagen-Masters am Wochenende in die zweite Runde. Die Rennen drei und vier finden auf dem Lausitzring statt. Ex-Formel-1-Pilot Timo Glock (BMW) reist als Leader an und möchte seine Führung ausbauen. Daran hindern wollen ihn insbesondere die beiden Mercedes-Piloten Paffett und Berger-Neffe Lucas Auer, der sich beim Auftakt in einem aggressiven Rennmodus zeigte, mit einem zweiten Platz anschreiben ließ und unbedingt den Tabellenanschluss nicht aus den Augen verlieren möchte. „Der Lausitzring ist eine geile Strecke, an der immer viele Zuschauer sind, die für eine fantastische Atmosphäre sorgen. Mir gefällt die Strecke, sie ist ‚bumpy‘ und ermöglicht richtigen Motorsport. Das taugt mir. Generell verbinde ich mit dem Lausitzring schöne Erinnerungen, da ich hier 2016 meinen ersten DTM-Sieg feiern konnte“, sagt der 23-jährige Kufsteiner.

Der Wahl-Bregenzer Champion René Rast (Audi) peilt sein erstes Saisonpodium an und der Salzburger Rookie Philipp Eng (BMW) will nach seinem soliden Debüt schon versuchen, seine ersten Punkte einzufahren. Erstmals seit 2004 fährt die DTM übrigens wieder auf der längeren Streckenvariante des Lausitzrings. Dg