Bregenzerwälder Schulen sorgen in der Fußball-Schülerliga für viel Spannung

17.05.2018 • 20:51 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Feldkirch Die Fußball-Schülerliga boomt auf gleichbleibend hohem Niveau. Maßgeblichen Anteil daran hat auch die Entscheidung, teilweise auf Kleinfeld umzustellen. „Damit erreichen wir auch kleine Schultypen“, sagt Landesreferent Ferdinand Sattler im Vorfeld des Finaltags am 30. Mai (ab 8.30 Uhr) im Waldstadion in Feldkirch. Einst begann alles 1975/76 mit 17 Schulen, derzeit sind es landesweit 43 – und die letzten vier bestreiten den Finaltag. Zur Überraschung aller sind mit der NMS Au und NMS Egg zwei Teams aus dem Bregenzerwald, durchaus mit Außenseiterchancen, beim Final Four dabei. Dieses wird kommende Woche an zwei Tagen ausgespielt, weil ein Großteil der Egger Mannschaft auf Sportwoche weilt. Doch für das Entscheidungspiel um den Finaleinzug gegen das PG Mehrerau kehrt man einen Tag früher zurück. Das Spiel wird am Freitag um 14.30 Uhr ausgetragen. Bereits am Mittwoch treffen um 14 Uhr in Satteins das BG Feldkirch und das Team aus Au aufeinander. Für all jene Schulen, die Kleinfeld spielten, gibt es im Juni laut Christoph Neyer (Landesschulrat) einen eigenen Finaltag. Das gilt auch für die Mädchenliga, wobei auch bei den Burschenteams die Möglichkeit besteht, Mädchen einzusetzen

Die Qualifikation für das Bundesfinale Ende Juni in Kärnten ist aber nur den Großfeldteams vorbehalten. Bislang schaffte Vorarlberg zweimal den Einzug in ein Endspiel beim Bundesfinale, beide Partien wurden verloren. 2014 stand das PG Mehrerau ebenso im Endspiel wie beim allerersten Bundesfinale, als die HS Nenzing im Wiener Weststadion erst im Elferschießen verlor. Für VFV-Sportchef Andreas Kopf ist die Schülerliga ein wichtiger Bestandteil in der Nachwuchsförderung, sowohl im Breiten- als auch im Spitzensport. Derzeit sind laut Kopf Woche für Woche rund 7000 Nachwuchsspieler im Ländle im Einsatz. VN-cha