Sport / 10.06.2018 • 20:23 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Fußballfans dürfen sich auch in Zukunft auf Spiele im Ernst-Happel-Stadion freuen.APA
Fußballfans dürfen sich auch in Zukunft auf Spiele im Ernst-Happel-Stadion freuen.APA

Die Heimspiele in der Nations League werden im Ernst-Happel-Stadion ausgetragen.

Wien Während sich das restlos ausverkaufte Ernst-Happel-Stadion für das gestrige Test-Länderspiel gegen WM-Favorit Brasilien langsam füllte, kam es im Kabinentrakt zu einem symbolischen Akt: ÖFB-Präsident Leo Windtner und Wiens Sportstadtrat Peter Hacker unterzeichneten gestern Nachmittag einen Kooperationsvertrag, der die künftige Durchführung von ÖFB-Länderspielen – inklusive finanzieller Abgeltungen seitens des ÖFB – regelt.

In die Verhandlungen waren seitens der Stadt Wien die Stadträte Peter Hacker und Komm.Rat Peter Hanke beziehungsweise seitens des ÖFB Präsident Dr. Leo Windtner, Generalsekretär Dr. Thomas Hollerer und Mag. Bernhard Neuhold, Geschäftsführer der ÖFB Wirtschaftsbetriebe GmbH, eingebunden. Damit steht das Ernst-Happel- Stadion ab sofort wieder für Spiele des Nationalteams, so auch für die UEFA Nations League-Matches am 12. Oktober gegen Nordirland und am 15. November gegen Bosnien-Herzegowina (Anpfiff jeweils 20.45 Uhr), zur Verfügung.

Gute Zusammenarbeit

„Wir werden am kommenden Freitag den Abo-Karten-Vorverkauf für die beiden Nations League-Heimspiele gegen Nordirland und Bosnien-Herzegowina starten. Die Einigung mit der Stadt Wien kommt uns da gerade recht. Die Gespräche mit der neuen Stadtregierung waren von Beginn an sehr konstruktiv. Wir freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit“, betonte ÖFB-Präsident Dr. Leo Windtner. „Es war nicht viel Zeit, einander kennenzulernen und das notwendige Vertrauen für solche Verhandlungen aufzubauen. Wir haben die vergangene Woche aber mit großer Verantwortung genutzt, um das Ernst-Happel-Stadion weiterhin als Heimstätte für das österreichische Fußball-Nationalteam und seine treuen Fans zu sichern“, meinte Sportstadtrat Peter Hacker. „Mit der heute unterzeichneten Vereinbarung gibt es keinen Sieger und keinen Verlierer, daher ist es ein guter Kompromiss. Der einzige Sieger ist der Sport – und so soll es
auch sein.“

„Die Gespräche mit der neuen Stadtregierung waren von Beginn an sehr konstruktiv.“

Fußballfans dürfen sich auch in Zukunft auf Spiele im Ernst-Happel-Stadion freuen.APA
Fußballfans dürfen sich auch in Zukunft auf Spiele im Ernst-Happel-Stadion freuen.APA