Schwab wollte mehr

Sport / 10.06.2018 • 21:37 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Korhonen gewann mit dem Sieg gleich eine Weltpremiere.

atzenbrugg Mikko Korhonen (37) hat als erster Finne die Österreichischen Golf Open und bei seinem 146. Anlauf mit dem ersten Turniersieg auch gleich eine Weltpremiere gewonnen. Korhonen siegte in Atzenbrugg beim ersten Shot Clock Masters überlegen sechs Schläge vor dem Schotten Connor Syme. Matthias Schwab beendete sein Heimturnier als guter Zwölfter.

Als Elfter war Schwab mit nur zwei Schlägen Rückstand auf Platz zwei in die Schlussrunde des ersten Turniers der European Tour, bei dem auf jedem Loch eine „Shot Clock“ zur Beschleunigung des Spieltempos eingesetzt wurde, gegangen. Die Hoffnungen, sich am Finaltag im Diamond Country Club noch ganz weit nach vorne zu spielen, gingen aber nicht in Erfüllung. Denn nach seinen starken Runden mit 69 und 68 Schlägen tat sich der 23-jährige Steirer wie schon am Samstag (73) auch am Schlusstag (71) schwer. Zwei Gewitter-Unterbrechungen spielten ihm auch nicht unbedingt in die Karten.

Putts verschenkt

Denn nach der ersten und 80 Minuten dauernden Pause setzte es für Schwab gleich ein Bogey. Er kämpfte sich mit zwei Birdies wieder nach vorne, wurde am 18. Abschlag bei lautem Donnergrollen aber erneut ins Clubhaus geschickt. Um danach einen weiteren Schlagverlust zu vermeiden, musste er einen Sicherheitsschlag ins letzte Grün und dann zwei anspruchsvolle Putts über 24 bzw. 4 Meter machen.

So schaffte er bei seinem zweiten Heim-Auftritt als Profi trotz allem noch sein bestes Atzenbrugg-Resultat. 2013 war er als Amateur 14. geworden. „Eigentlich habe ich wieder ganz gut gespielt. Aber einige kurze Putts sind nicht gefallen, sonst wäre es sicher wieder eine gute Runde geworden“, machte Schwab klar, dass mehr möglich gewesen wäre. „In diesem Sport muss man die Putts einfach machen.“