Dornbirnerin Volleyballspielerin Ursula Ehrhart hat mit Graz Titel-Hattrick im Visier

Sport / 21.02.2019 • 12:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Ursula Ehrhart und Graz wollen mit dem Cuptriumph die theoretische Chance zum abermaligen Gewinn des Doubles wahren. GEPA
Ursula Ehrhart und Graz wollen mit dem Cuptriumph die theoretische Chance zum abermaligen Gewinn des Doubles wahren. GEPA

Ursula Ehrhart und Graz greifen mit Heimvorteil nach drittem Volleyball-Cup.

Graz Am Freitag und Samstag erfolgt die erste Titelvergabe in dieser Saison in Österreichs Volleyballsport. Mit der Dornbirnerin Ursula Ehrhart, Anna Oberhauser aus Wolfurt und erstmals Sema Tuluk stehen drei Vorarlbergerinnen im Aufgebot des gastgebenden UVC Graz, zugleich auch Titelverteidiger bei den Damen. Die Murstädterinnen gehen allerdings trotz des Heimvorteils und den Triumphen bei den letzten beiden Auflagen im eigenen Wohnzimmer, dem multifunktionalen Grazer Sportpark, nicht als Favoriten ins Rennen. Mit elf Siegen in den 18 Spielen blieb der regierende Meister und ÖVV-Cupholder im Grunddurchgangs der Austrian Volley League Women, der höchsten nationalen Leistungsklasse, bislang etwas hinter den Erwartungen und musste sich hinter Linz-Steg, der SG Perg/Schwertberg und Rekordmeister SVS Schwechat mit dem vierten Rang begnügen. „Der Herbstdurchgang ist aufgrund von Verletzungen nicht ganz so optimal verlaufen, wie wir uns das vorgenommen haben“, erklärt Ehrhart.

Im Halbfinale gegen Linz

Die 23-jährige Ehrhart, die im Sommer ihr Bachelorstudium für Bauingenieurwesen an der TU Graz abgeschlossen hat und nun den Masterlehrgang mit Schwerpunkt Infrastruktur absolviert, glaubt an die Stärke ihres Teams und sieht im Heimvorteil den entscheidenden Vorteil. „Wir sind eine eingeschworene und verrückte Truppe, in der keine Spielerin eine Sonderstellung genießt. Es macht einfach riesigen Spaß, Teil dieses Teams zu sein. Im Moment zeigt der Leistungspegel wieder klar nach oben. Wir haben uns nach der Weihnachtspause ganz gezielt auf das Cup-Finalturnier vorbereitet und wollen nun diesen im Training klar erkennbaren Aufwärtstrend bestätigen und den Pokal in Graz behalten.“

Als zusätzlichen Faktor erachtet Vorarlbergs aktuell stärkste Volleyballerin die Tatsache, dass im Cup nur österreichische Spielerinnen eingesetzt werden dürfen. „Im Gegensatz zu den anderen drei Teams, die allesamt Legionärinnen als Leistungsträgerinnen haben, können wir in unveränderter Formation antreten. Dies war bei den letzten beiden Triumphen der große Unterschied und so soll es auch diesmal wieder sein.“

Im Halbfinale treffen die Uhrturmchicks am Freitag (20 Uhr) auf Linz-Steg, zuvor stehen sich Perg/Schwertberg und Vorjahrsfinalist Wildcats Klagenfurt gegenüber. Das Endspiel steigt am Samstag (17.55 Uhr, live ORF Sport+).

Gegen Linz-Steg mussten Ehrhart und Co. im Grunddurchgang kurz vor Weihnachten eine 1:3-Niederlage hinnehmen, zuvor gab es im Oktober einen 3:1-Sieg in Linz.Im Rahmen des ÖVV-Cups ist der Titelverteidiger seit zehn Spielen unbesiegt und nun will man das Dutzend vollmachen.