Schösswendter kehrt mit der Admira nach Altach zurück

Sport / 01.03.2019 • 05:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Kopfballstärke von Christoph Schösswendter ist gefürchtet. gepa
Die Kopfballstärke von Christoph Schösswendter ist gefürchtet. gepa

Ex-Altacher Christoph Schösswendter neu bei Bundesliga-Schlusslicht Admira,

Altach Er ist wieder da und er feiert am Samstag (17 Uhr) eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. Die Rede ist von Admiras neuem Abwehrschef Christoph Schösswendter. Fast drei Jahre sind ins Land gezogen, seit der nunmehr 30-Jährige letztmals in der Cashpoint Arena auflief – damals im Dress von Rapid. Das Spiel endete mit einem 1:0-Sieg der Altacher. Bei den Altachern sind mit Martin Kobras, Philipp Netzer, Andreas Lienhart, Emanuel Schreiner, Valentino Müller, Benedikt Zech, Louis Ngwat-Mahop und Andreas Lukse acht Spieler des damaligen Spielaufgebot noch immer im Kader der laufenden Saison. In insgesamt elf Spielen gegen Altach (Bundesliga und 2. Liga) ging er fünf Mal als Sieger vom Platz. Vier Erfolge feierte er mit der Admira, einen mit dem FC Lustenau, mit Rapid blieb er als Spieler ohne vollen Erfolg.
Im Sommer 2017 dann war der 194 cm große Innenverteidiger von Rapid nach Deutschland zum deutschen Zweitligisten 1. FC Union Berlin gewechselt. Beim Kultklub aus Berlin musste Schösswendter dann schnell erkennen, dass er keinen Rückhalt von den Trainer erhalten wird. So kam er in eineinhalb Jahren gerade einmal auf eine Handvoll Einsätze. Nicht zuletzt deshalb wählte der Salzburger im Winter den Weg zurück zur Admira.

Eine negative Bundesligabilanz

Für die Altacher ist das bevorstehende Kellerduell der Liga zugleich das 18. Aufeinandertreffen mit der Admira in der höchsten Spielklasse. Mit 5:7-Siegen weist man eine negative Statistik auf, zumal gerade einmal zwei Heimsiege zubuche stehen. Den letzten feierte man im Oktober 2016, als Netzer und Nikla Dovedan für die Treffer beim 2:0-Erfolg sorgten.
Auffällig ist zudem: In den letzten fünf Duellen gegen die Admira fielen gesamt nicht weniger als 22 Tore, im Schnitt also 4,4 pro Spiel. Das lässt einiges erwarten. Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Klubs endete mit einem 4:2-Sieg der Altacher, wobei Stefan Nutz (27) der überragende Mann im SCRA-Dress war. An drei Treffern war der Mittelfeldmann direkt (ein Tor, zwei Assists) beteiligt.