Arbeitsalltag zwischen Handy und Trainingsplatz

Sport / 07.03.2019 • 20:56 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Mehr denn je ist Altachs Sportchef Georg Zellhofer am Telefon gefragt.Scharinger
Mehr denn je ist Altachs Sportchef Georg Zellhofer am Telefon gefragt.Scharinger

Altachs Sportchef Georg Zellhofer und seine Trainersuche.

Altach „Das Paket muss stimmen“, sagt Georg Zellhofer und lässt sich ansonsten nicht in die Karten blicken. Gemeint ist die Trainersuche des Altacher Sportchefs, die sich derzeit zwischen Büro und Trainingsplatz abspielt. Sein treuester Begleiter: das Handy. Im Gespräch klingt dann ein wenig Wehmut mit, wenn er meint:

„Canadi war hier der richtige Trainer zum richtigen Zeitpunkt.“ In weiterer Folge habe ihn dann die Zeit mit Martin Scherb (49) enttäuscht. „Wir hatten da nur Oberlin verloren, die Mannschaft war somit fast ident mit jener des Winterkönigs. Da hatten wir uns dann doch mehr erwartet. Wir haben es aber dann nicht so rübergebracht.“ So gesehen sei dann der Wechsel zu Klaus Schmidt (51) die richtige Entscheidung gewesen. Davon ist er auch heute noch überzeugt, weshalb er betont: „Schmidt ist nicht entlassen worden, sondern sein Vertrag wurde nicht verlängert.“ Die Sichtweise mag für Zellhofer eine andere sein, Fakt ist aber, dass Schmidt für Werner Grabherr (33) weichen musste. Doch das Experiment, einem jungen Vorarlberger die Chance zu geben, funktionierte nicht.

Deshalb, so sagt der 58-Jährige, sei für den kommenden Mann Fachkompetenz zwar Voraussetzung, aber weitere Faktoren wichtig: Den Spagat zwischen Lob und Kritik müsse er ebenso beherrschen wie die richtige Portion an Emotionen auf dem und abseits des Platzes. Oder wie es Zellhofer gerne interpretiert: „Die wichtigen Dinge einfach und gut auf den Punkt bringen.“ Die Suche dauert deshalb noch an. VN-cha

„Neben Fachkompetenz sind auch noch andere Faktoren ganz wichtig.“