Die Austria will „das Glück erzwingen“

Sport / 08.03.2019 • 22:45 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Nachwuchstalent Dragan Marceta wird gegen Horn voraussichtlich Teil der Lustenauer Dreierkette sein.GEPA
Nachwuchstalent Dragan Marceta wird gegen Horn voraussichtlich Teil der Lustenauer Dreierkette sein.GEPA

Gegen Horn plant Lustenau fix mit drei Punkten.

Lustenau In den bisherigen zwei Frühjahrsspielen konnte die Lustenauer Austria gerade einmal einen Punkt holen – für die Ansprüche der Grün-Weißen viel zu wenig. Am Sonntagvormittag (10.30 Uhr), wenn man das Tabellenschlusslicht SV Horn empfängt, soll es dann für die Elf von Trainer Gernot Plassnegger aber endlich mit den drei Zählern klappen.

Bisher lief es in den Sonntagsspielen alles andere als gut für Lustenau. Nach einem 1:1-Remis gegen Wattens und zwei 0:1-Niederlagen in Oberösterreich gegen Ried und Linz soll nun aber der erste Sieg her.

Sieg fürs Selbstvertrauen

„Wir können ganz klar mit dem Saisonstart nicht zufrieden sein, unser Anspruch muss viel höher sein“, zeigte Austria-Coach Plassnegger nochmals klar die Erwartungshaltung auf. „Uns fehlt das Erfolgserlebnis und es ist nur eine reine Kopfsache. Qualität ist in ausreichendem Maße da. Drei Punkte sind gegen Horn das erklärte Ziel und alles andere wäre eine Enttäuschung. Gegen die engen Räume sind wir gewappnet. Das Glück müssen wir einfach auch erzwingen, damit das Selbstvertrauen zurückgewonnen wird.“

In den bisherigen Spielen der Rückrunde wurden vor allem unnötige Ballverluste und dumme Eigenfehler bestraft, das gilt es für Lustenau dringend zu vermeiden. Neuzugang Amoy Brown (22) ist für das Spiel am Sonntag spielberechtigt und dürfte auch gleich zum Einsatz kommen.

„Er ist so schnell wie ein Wiesel und diese Schnelligkeit wird uns in der Offensive weiterhelfen“, lobte Plassnegger den Jamaikaner. „Er wird seine Einsätze und Chance bekommen, aber er benötigt auch Zeit und Geduld, sein Talent zu präsentieren.“

Kapitän Marco Krainz wird am Sonntag das Spiel noch von der Tribüne verfolgen, ab kommender Woche wird er wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Den Rest seiner Präsenzdienstzeit kann der 21-Jährige in Vorarlberg ableisten. Ersatztormann Nicolas Mohr ist wieder genesen, Darijo Grujcic steht nach seinem Blinddarmdurchbruch noch nicht im Training.

Auf in die Zukunft

Knapp 2,8 Millionen Euro beträgt das Budget der Lustenauer Austria für die kommende Saison. Vorstandsmitglied Stephan Muxel ist zuversichtlich, dass der Klub von der Bundesliga die Lizenz für die nächste Spielzeit erhält. Gespräche mit allen Kaderspielern sind angelaufen, demnächst sollen auch die ersten Verpflichtungen bekanntgegeben werden.

Teamnews

SC AUSTRIA LUSTENAU

AUFSTELLUNG (3-5-2) Kunz; Marceta, Tuncer, Otter; Dorn, Waack, William, Djuric, Marcel Canadi; Lucas Barbosa, Ronivaldo

Ersatz Mohr, Ranacher, Brown, Pavlovic, Juninho, Daniel Tiefenbach, Bösch

Es fehlen Marco Krainz (Bundesheer in St. Pölten), Rocyan (Kreuzbandriss), Darijo Grujcic (rekonvaleszent)

STATISTIK 17 Liga-Duelle gegen Horn – 8 Siege, 2. Remis, 7 Niederlagen – Torverhältnis: 25:19. Heim: 3-1-4 – 12:9. Auswärts: 5-1-3 – 13:10.